Archiv für die Kategorie: “Technik”



Gestern abend wollten wir noch gemütlich einen Film in unserem Heimkino schauen (hört sich so hochtrabend an, Tatsache ist, dass wir keinen Fernseher haben, sondern Filme mit Beamer schauen), doch da passierte es: Wie gewohnt ging die Objektiv-Abdeckklappe des Beamers auf, aber die Lampe blieb dunkel. Stattdessen blinkten zwei LEDs am Gerät, was laut Bedienungsanleitung  “Lampe defekt” oder “maximale Lebensdauer das Lampe erreicht” bedeutet. Eine Ersatzlampe hatten wir natürlich nicht vorrätig – bei einem Preis von ca. 250,- € allein für die Lampe auch kein Teil, das man mal eben so auf Vorrat in der Schublade liegen hat (zumal Lampen auch unbenutzt altern und die Garantie verfällt).

Ich googlete dann mal nach den aktuellen Preisen für eine Ersatzlampe bzw. danach, ob es eine andere Erklärung für das Dunkelbleiben des Beamers geben könnte. Und tatsächlich wurde ich fündig: In einem Forum fand ich einen Hinweis darauf, dass es bei unserem Sanyo PLV-Z4 im Inneren einen Bimetallschalter gibt, welcher dazu neigt, bei zu starker Erhitzung den Beamer auszuschalten. Theoretisch sollte dieser Schalter nach dem Abkühlen wieder zurück schalten, dies scheint er jedoch oftmals nicht zu tun, sondern er bleibt irgendwie hängen. Ein einfaches Drücken dieses Schalter scheint bei vielen Besitzern dieses Beamers schon ähnliche Probleme behoben zu haben.

Bild 1: Diese drei Schrauben auf der Rückseite lösen...

Bild 2: ... sowie diese drei auf der Unterseite des Sanyo PLV-Z4

Dummerweise ist der besagte Schalter nicht von außen zugänglich, so dass man den Beamer öffnen muss. Hierzu musste ich drei Schrauben hinten und drei Schrauben unten lösen (siehe Bilder 1 und 2). Der Bimetallschalter ist hinten links (wenn man vor dem Gerät steht, also das Objektiv vorne rechts ist, siehe Bild 3 und 4) . Als ich mit dem Finger auf den Schalter drückte, hörte ich ein leises “Klick”. Anschließend wieder zusammenschrauben und ausprobieren, und – … voilá – Volltreffer: Einwandfreies Bild, als wäre nie etwas gewesen :) Auch beim Nachfolgemodell Sanyo PLV-Z5 scheint es diesen Notschalter ebenfalls unverändert zu geben.

Bild 3: Hier sitzt der Schalter

Bild 4: Drück mich

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass ich natürlich keinerlei Verantwortung für einen solchen Eingriff übernehmen kann, sprich man schicke besser den Beamer für teures Geld zur Reparatur ;)   Zudem hatte das Überhitzen und damit das Anspringen des Bimetallschalters möglicherweise einen besonderen Grund, z.B. ein verstopfter Luftfilter oder zu hohe Umgebungstemperatur. Dieser Grund muss zunächst abgestellt werden (bei uns war der Luftfilter sichtlich verstopft, was durch Abnahme der entsprechenden Teile und Aussaugen leicht zu beheben war).

Unser Filmabend ließ sich jedenfalls letztlich retten und die Lampe leuchtet fröhlich weiter … hoffentlich noch lange…

PS: Unsere Lampe zählt 1500 Betriebstunden, die Lebensdauer ist mit ca. 2000 Stunden angegeben.

Falls Ihnen dieser Artikel geholfen hat oder Sie vor unnötigen Neukauf oder Reperaturkosten geschützt hat, können Sie sich hier mit einer Donation bedanken:

Hier ein direkter Link zur Ersatzlampe bei Amazon, falls es mal doch die Lampe selbst war:

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Wie so oft mit neuem Equipment tauchten auch mit meiner neuen Videokamera Sony CX 106 bereits nach wenigen Tagen die ersten Problemchen auf. Hier dazu auch die passende Lösung.

Problem: Filmt man sich selbst, erscheint es unvermeidlich, dass alle Videos damit beginnen, dass man selbst direkt vor der Kamarea steht (weil man da soeben den Aufnahme-Button gedrückt hat) und dann erst seine geplante Position einnimmt, Am Ende dann umgekehrt: Man nähert sich der Kamera, um die Aufnahme per Tastendruck zu stoppen. Schön wäre hier eine Fernbedienung, die aber fehlt bei den meisten preisgünstigen Kameras. Also muss man die ersten und letzten Sekunden eines Videos anschließend entfernen.

Im ersten Versuch habe ich hierzu die Schnittfunktion der Kamera selbst versucht. Man kann nämlich an der Kamera selbst Aufnahmen teilen. Hierzu wählt man die Aufnahme aus, steuert an die gewünschte Position und schneidet dann. Die angeschnittenen Teile lassen sich dann an der Kamera löschen. Als ich anschließend das so beschnittene Video auf die Festplatte meines Notebook kopieren wollte, stellt ich fest, dass nicht die zugehörige Video-Datei selbst (also die *.mts-Datei) geschnitten wurde, sondern scheinbar nur eine Wiedergabeliste für dieses Video verändert wurde. Mit der mitgelieferten Software von Sony ließ sich dann aber dieser Ausschnitt auf die Festplatte kopieren (als neue, etwas kürzere *.m2ts-Datei). Komischerweise wurde diese Datei vom Media Player von Windows 7 einwandfrei abgespielt, doch mit dem VLC-Player waren Ton und Bild nicht genau synchron (der Ton war ca. 0,5 Sekunden zu spät). Lädt man diese Datei auf Youtube hoch, musste ich feststellen, dass ebenfalls Bild und Ton nicht snychron waren.

Also versuchte ich es mit anderen Methoden, die Datei zu schneiden. Natürlich kann man das auch mit einem ausgewachsenen Videoschnittprogramm wie Adobe Premiere bewerkstelligen, doch fand ich dort nirgends eine Möglichkeit, das verä¤nderte Video als neue Datei abzuspeichern ohne dass das gesamte Video neu gerendert – und damit erneit komprimiert – wird. Ich war mir sicher, dass es dazu doch irgendwelche Freeware-Tools geben müsse, doch war das Ergebnis der Google-Suche doch recht mager. Scheinbar ist es aufwendiger, eine AVCHD-Datei zu bearbeiten als etwa ein AVI-File, für welches er zahllose Tools gibt.
Dennoch fand ich einige wenige Tools, von denen TSREMUX und TSMUX am vielversprechensten wirkten. Hiermit fand ich jedoch keine EInstellung, um den Split-Punkt wirklich framegenau anzugeben, stattdessen ließ sich nur die Position in ganzen Sekunden festlegen. Aufgepasst übrigens : Bei TSREMUX werden dabei die Positionen von vorne bzw. hinten gerechnet in Sekunden angegeben. Will man also beispielsweise von einem Video der Länge 2:20 min die ersten zwei und letzten drei Sekunden abschneiden, muss man nicht Startpunkt 0:02 und Endpunkt 2:17 angeben, sondern Startpunkt 0.02 und Endpunkt 0:03 !

Probleme beim Trimmen mit TSREMUX

Probleme beim Trimmen mit TSREMUX

Dummerweise war auch bei den so geschnittenen Videos Bild und Ton nicht synchron.

Letztlich funktionieren tat es dann doch mit der Sony-Software (PMB). Die Möglichkeit zum Schneiden ist hier etwas versteckt, weshalb ich sie zunächst nicht fand (unter Manipulieren/Video trimmen ). Hier lassen sich die Teilungspunkte framegenau angeben. Die so entstehende Datei wird sowohl vom VLC-Player als auch von Youtube korrekt abgespielt. Ich vermute, dass bei den Lösungen, die nicht framegenau schneiden, Ton und Bild nicht exakt gleich geschnitten werden.

pmb-sony

Letztlich ließ sich das Video mit der Software PMB von Sony schneiden

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Seit Weihnachten besitze ich einen neuen Camcorder. Nachdem ich meine Youtube-Videos lange mit einem Sony DV-Camcorder und zuletzt mit der Digital-Kamera Lumix FX 37 gefilmt habe, entstand doch mittlerweile immer mehr der Wunsch nach einem “modernen Bild”, sprich 16:9-Breitbildformat bei der hoher Auflösung von Full-HD. Zwar filmt die Lumix immerhinh HD (720p), ist aber hinsichtlich Tonqualität indiskutabel.

Es ist ja heutzutage ein Leichtes, vor dem Kauf jede Menge Informationen zu den einzelnen Modellen aller Hersteller zu sammeln. Doch gerade die Menge an Informationen macht es oft schwer, dabei den Durchblick zu behalten. So stellte ich schnell fest, dass jede Kamera ihren eigenen Stärken, aber meist Schwächen in anderen Bereichen hatte. Außerdem findet sich im Netz zu fast jeder Meinung auch die Gegenmeinung. Jedenfalls entschied ich mich zunächst für die Panasonic SD 10. Diese war bei diversen Online-Anbietern für ca. 350,-€ zu haben, während sie bei Saturn immerhin 448,-€ kostete. Damit ist sie klar eine der preisgünstigsten Full-HD-Camcorder.

Panasonic SD 10

Panasonic-HDC-SD10Die SD 10 ist extrem klein und leicht. Ihr glattes Kunstoffgehäuse lässt sie tendenziell billig erscheinen. Sie nimmt im AVCHD-Format (.mts)  mit maximal 17 MBit/s auf SD-Karte auf (nicht mitgeliefert!), wobei auf eine 4GB-Karte etwa 25 Minuten Video passen. Wie alle Kameras ohne Cassette, Festplatte oder DVD-Laufwerk ist sie völlig geräuschlos. Zu ihren Pluspunkten gehören ein sehr guter optischer Bildstabilisator, eine sehr durchdachte und intuitive Menüführung über Touchscreen und eine sehr gute Audio-Qualität (sogar manuell aussteuerbar). Der optische Zoom ist 16-fach und damit ausreichend.

Schon bei den ersten Testaufnahmen fällt gleich auf, dass die Kamera kaum Weitwinkel-Aufnahmen zulässt (42 mm bezogen auf Kleinbild). Das Bild erscheint auf dem kleinen Display zwar scharf, aber bereits hier fallen die relativ schwachen Farben auf. Steckt man nun die SD-Karte in das Notebook und schaut sich die Aufnahmen in voller Auflösung an, bestätigt sich dieser Eindruck. Das Bild wirkt blass und leicht mit einem rosa-grauen Schleier verhangen. Ändert man manuell einige Einstellungen – etwa den Weißabgleich oder das Farbschema – wird das Bild gelblicher oder bläulicher, bleibt aber stets irgendwie trübe. Bei schwachem Licht macht die Kamera dann völlig schlapp und liefert immer grauere Bilder.

Dieser Eindruck bestätigt sich, wenn man die Bildqualität der SD 10 auf der sehr guten Seite von Videoaktiv betrachtet. Hier wurde außerdem offensichtlich, dass die Panasonic SD 10 weniger scharfe Aufnahmen liefert als sie meisten Konkurrenzmodelle. Schuld ist mit 1/6-Zoll ein zu kleiner Bild-Sensor mit brutto nur 1,47 Megapixel (ein Full-HD-Bild mit 1920 mal 1080 Pixeln hat ca. 2 Megapixel). Das war für mich das Aus für diese Kamera, die daher zurück ging.

Einige weitere Details der Sd 10:

- Klappt man das Display um 180 Grad herum, so dass man sich selbst beim Filmen sehen kann, blendet sie Teile des Bedienmenüs aus, sprich man hat zwar einen Monitor, kann die Kamera aber nicht von vorne bedienen.

- Das Ladegerät ist gleichzeitig Netzteil, man kann den Akku nicht laden, während man mit Netzteil filmt.

- Zum Teil lässt sich die Bildqualität verbessern, indem man die Kantenschärfung und Farbintensität im Menü erhöht, das Bild wirkte aber dennoch rosastichig (siehe unten).

- Die Laufzeit des Akkus ist ca. eine Stunde

Sony HDR CX 105 / 106

hdr-cx105esNachdem ich recht genau die Testbilder unterschiedlicher Camcorder auf Videoaktiv studiert hatte, kristallisiserten sich die folgenden Alternativen heraus: die teurere Panasonic SD 200 (ab 600,- €) hat ein gutes Bild, aber noch weniger Weitwinkel. Ziemlich gut schienen die teureren Sony-Modelle wie die CX 505 oder 520, für die man aber auch immerhin ca. 1000,- € hinblättern muss. In Relation dazu liefert die Sony CX 105 gute Bildqualität (bis auf bei extrem dunklen Szenen, Testbilder hier) und kostet nur etwa soviel wie die SD 10. Weshalb ich sie ursprünglich nicht in die engere Wahl gezogen hatte, war der Umstand, dass sie nicht auf SD-Karte, sondern in ihren internen Speicher (8 GB) oder auf Memory Stick aufnimmt. Da man aber auch den Menory Stick mittels normalen Multi-Card-Reader bequem in den PC einlesen kann, entschied ich mich nun für dieses Modell.

Bei der Suche nach dem günstigsten Preis fiel mir auf, dass die scheinbar gleiche Kamera noch unter einer anderen Bezeichnung angeboten wird: Sony HDR CX 106 (statt 105). Einziger Unterschied der ansonsten identischen Modelle: die CX 106 erlaubt etwas mehr digitalen Zoom, ist aber nur in silbern statt auch in schwarz oder rot erhältlich. Angeblich ist die CX 106 die Variante für den Fach-Einzelhandel und die CX 105 für alle anderen Anbieter. Bei Foto Hamer war sie gerade im Angebot: 359,- € – ich ergatterte allerdings das letzte vorrätige Exemplar.

Die Sony CX 106 wirkt aufgrund des etwas höheren Gewichts und des rauheren schwarzen Kunsstoffgehäuse (sie ist silbern und schwarz) massiver und etwas edler. Schon auf dem Display wirkt das Bild natürlich und dennoch farbenfroh. Auch der Ton ist ausgezeichnet. Sie hat nur 10-fachen optischen Zoom und nur einen elektronischen Bildstabilisator. Auch sie lässt sich über Touchscreen bedienen und nimmt ebenfalls als AVCHD  ( .mts-Datei) mit maximal 16 MBit/s auf. Anders als die Panasonic lassen sich auch Aufnahmen mit gerinerer Bildauflösung auch als MPEG-2 aufzeichnen.

Der Umgang mit der Kamera ist unkompliziert. Schon mit den automatischen Einstellungen ist das Bild gut, wobei sich für die meisten Anwendungen genügend Parameter manuell einstellen lassen. Insgesamt erscheint mir aber die Menüführung der Panasonic durchdachter. Ich behalte die Sony, da sie für wenig Geld ausgezeichnete Bild- und Tonqualität liefert und für die meisten Anwendungen völlig ausreichend ist.

Für 66,- € habe ich noch einen Weitwinkel-Vorsatz VLC 0630X  von Sony erworben, mit dem die Kamera noch flexibler einzusetzen ist.

Schwache Farben bei der Panasonic Sd 10

Schwache Farben bei der Panasonic Sd 10

Panasonic SD 10: Farbintensität auf Maximum gestellt

Panasonic SD 10: Farbintensität auf Maximum gestellt

Im Vergleich dazu die Sony CX 105 / 106

Im Vergleich dazu die Sony CX 105 / 106

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Ich war schon recht lange auf der Suche nach einem Media Player, um in unserem Heimkino sämtliche Multimedia-Dateien anzuspielen, die sich etwa auf diversen PCs in unserem Haushalt befinden. Der hierfür eigentlich gedachte BluRay Player LG 390 hat sich insgesamt diesbezüglich doch als Flop herausgestellt.

Mit dem Emtec N200 habe ich jedoch endlich hierfür eine Lösung gefunden. Für einen Preis von ca. 99,- € bekommt man einen Media Player, der Dateien sowohl von USB-Datenträgern, SD-Karte als auch über Netzwerk abspielt. Dabei unterstützt er nicht nur FAT32-formatierte USB-Medien, sondern auch NTFS, was insbesondere für HD-Videos wichtig ist, da FAT32 nur eine maximale Dateigröße von 4 GB zulässt. Alle meine USB-Medien – diverse Sticks und Festplatten – wurden ausnahmslos direkt erkannt (was keinesfalls selbstverständlich ist). Auch die Erkennung von Netzwerkcomputern klappt sehr gut, wobei nichtmals der PC als UPNP-Server eingerichtet sein muss, einfache Freigabe der Ordner genügt. Mit einem optionalen Adapter ist auch die Einbindung über WLAN statt LAN möglich.

Der N200 ist äußerst kompakt und wirkt zudem elegant. Das Gehäuse ist aus Metall, also endlich mal kein Plastikteil. Für den Bildanschluss hat er HDMI, für digitalen Mehrkanalton einen optischen Digitalausgang, aber auch analoge Ausgänge (YUV, Cinch-Video) fehlen nicht, falls man keine digitale Anschlussmöglichkeit hat.

Das große Plus des Emtec N200 ist die Anzahl der unterstützen Formate: ZunÃähst war für mich wichtig, dass auf HD kopierte DVDs abgespielt werden können. Hierbei spielt er nicht nur – wie viele andere Geräte (etwa der WD TV HD) – die VOB-Dateien selbst ab, sondern unterstützt die IFO-Dateien, so dass man die DVD “ganz normal”, also mit Menü, Kapiteln und Sprachauswahl schauen kann. Super!
Die Anzahl der diversen Video-Formate spricht für sich: AVI, MKV, TS, MPG, MP4, MOV, VOB, ISO,IFO, DAT, WMV, RM, RMVB, Auflösung bis zu 720p/1080i/1080p.  Codecs: MPEG-1, HD MPEG-2, HD MPEG-4 SP/ASP/AVC (H.264), WMV9 (VC-1), RealNetworks (RM/RMVB) 8/9/10, bis zu 720p. Bisher hat auch alles reibungslos und flüssig geklaptt, bis auf eine MOV-Datei (720p), die über Netzwerk ruckelte. Allerdings habe ich natürlich nicht selbst alle der Formate testen können.

Auch die Audio-Formate (MP3, OGG, WMA, WAV, AAC, FLAC) sind extrem vielfältig: Neben den Standards MP3 und WMA spielt er nämlich auch WAV, also unkomprimierte gerippte CDs und sogare Flac ab, also verlustfrei komprimiertes Audio.

Fotos lassen sich natürlich auch anschauen, auch als Dia-Show mit Musik und diversen Überblendoptionen etc.

Auch Internetradio ist möglich (bisher noch nicht getestet).

Insgesamt bin ich voll zufrieden,  da die für mich wichtigen Formate in lupenreiner Qualität abgespielt werden.

Einige Minsupunkte:

- Die Fernbedienung ist recht klein und wirkt billig.
- Schaltet man das Gerät mit der Fernbedienung aus, so geht es ganz aus (kein Stand-by, also auch kein Stromverbrauch), aber man kann es daher nicht wieder mit der Fernbedienung einschalten, sondern muss den setlich am Gerät angebrachten Druckschalter benutzen.

emtec n200

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Seit einigen Tagen besitzen wir eine neue Digitalkamera – die Lumix FX37 von Panasonic (Nachfolgende Informationen bzgl. der Video-Funktion gelten auch für das Nachfolgermodell FX40). Diese gab es zum Preis von 198,- € bei Saturn (entspricht dem derzeitigem Amazon-Preis). Die Kamera macht mittels 10 Mega-Pixel-Sensor Photos in bestechender Qualität. Im heutigen Artikel soll es allerdings mehr um die Option des Video-Filmens mit dieser Kamera gehen.

panasonic_lumix_dmc_fx37

Die Lumix FX 37 ist nämlich in der Lage, HD-Videos aufzuzeichnen, zwar nicht Full-HD, aber immerhin 1280 x 720 Pixel (720p). Dieser Umstand, der Preis und ihre kompakte Größe lassen sie als interessante Alternative erscheinen um etwa Videos für youtube zu drehen.

Schon beim Einschalten der Kamera fällt die hervorragende Qualität des Displays auf, welches detailgetreu alle Objekte vor dem Leica-Objektiv wiedergibt. Im Videomodus nimmt die Lumix Filme im Apple Quicktime Format auf (Dateierweiterung *.MOV), welches recht verbreitet ist und daher von den meisten Programmen zum Videoschnitt als auch von youtube unterstützt wird. Allerdings weigerte sich Quicktime (aktuelle Version), die Videos abzuspielen (es erscheint nur ein schemenhaftes Standbild). Der VLC Media Player vollrichtete diese Aufgabe jedoch problemlos, so dass ich einfach auf diesen auswich und noch nicht weiter nach den Ursachen gesucht habe.

Aber auch auf einem entsprechend großen Computer-Display sehen die Videos hervorragend aus. Deutlich schwächer ist dagegen die Tonqualität: Audio wird nämlich nur in mono mit einer Samplingrate von lediglich 16 kHz aufgenommen (die berühmte CD-Qualität bedeutet stereo bei 44,1 kHz). Hier sind Konkurrenzmodelle teilweise deutlich besser.

Auf eine SD-Karte von 2GB passen immerhin 7 Minuten HD-Video. Für längere Aufnahmen kann man die Auflösung aber auch reduzieren. Ich entschied mich daher für eine 4 GB-Karte, deren Anschaffungskosten (15,- € bei gehobener Qualität) nicht all zu sehr ins Gewicht fallen.

Schwachstellen der Video-Funktion

Während die Bildqualität selbst sehr gut ist, hat man im wesentlichen mit zwei Einschränkungen zu kämpfen: Zum einen ist es nicht möglich, während der Aufnahme zu zoomen. Der optische 5-fach Zoom muss also vor der Aufnahme entsprechend eingestellt werden und für die Dauer der Aufnahme beibehalten werden. Es ist also nicht möglich, zuerst eine Totalaufnahme zu zeigen und dann allmählich auf ein Detail zu zoomen.
Zum anderen regelt die Lumix den Focus nicht während der Video-Aufnahme nach. Ist das Bild zum Beispiel in der Totalen scharf und man schwenkt auf z.B. ein Detail im Vordergrund, so kann dieses unscharf sein. Da allerdings die Tiefenschärfe recht groß ist, fällt dieser Umstand in den meisten Situationen nicht weiter auf. Es ist beispielsweise problemlos, einen erst auf mich zu fahrenden und mich dann passierenden Skateboard-Fahrer stets scharf zu filmen.

Ich werde die Lumix sicherlich für meine youtube-Videos benutzen, da ich mit dem 4:3-Format meines älteren Camcorders nicht mehr so recht glücklich bin.

Zum Abschluss noch eines der ersten mit der Lumix aufgenommenen Test-Videos. Da die Qualität selbst nach dem Upload auf youtube sehr gut geblieben ist (volle Auflösung, keine weitere Nachbehandlung oder Konvertierung meinerseits), kann man sich selbst gut einen Eindruck von der Bild- und Tonqualität verschaffen. Das Video zeigt mein Gitarren-Solo des Songs Sultans of Swing von den Dire Straits.

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Seit einiger Zeit haben wir in unserem kleinen Homerecording-Studio eine Mini-PA und auch einige Scheinwerfer. Auf dem Beleuchtungssektor hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Zunehmend verdrängen LED-Leuchten die altbewährten PAR-Halogen-Scheinwerfer. Diese verfügen normalerweise über LEDs der Farben Rot, Grün und Blau, je nach Modell hat man vielleicht einige Dutzend oder gar über 200 solcher LEDs.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann mit nur einer Leuchte fast jede erdenkliche Farbe erzeugen, indem man die drei Grundfarben nach den Gesetzen der additiven Farbmischung mischt. Außerdem verbrauchen die LEDs kaum Strom und erzeugen daher auch keine Hitze. Zudem ist die Lebensdauer einer LED extrem lang, so dass das regelmäßige Erneuern teurer Leuchtmittel entfällt. Dimmen ist durch die eingebaute Steuer-Elektronik direkt möglich, man muss also keine Dimmer-Packs mehr kaufen.

Die Nachteile der LED-Technik: Einige Farben (etwa Blau) sind über alle Zweifel erhaben, während etwa gelb oder Rot bei den Halogen-Spots wärmer wirken. Schaut man in eine LED-Leuchte, so sieht man speziell bei Leuchten mit wenigen starken LEDs keine homogene Farbfläche, sondern einzelne LEDs der drei Grundfarben. Hierdurch werden auch Farbübergänge bei Schattenrändern erzeugt.
Die konventionellen Spots sind außerdem in vielen Fällen doch deutlich heller – gegen einen 500- oder 1000-Watt-PAR-Spot haben nur LEDs mit extremer Power eine Chance, und diese kosten noch immer einige Euros mehr.

LEDs können leicht flackern, was durch die Schaltnetzteile der Steuer-Elektronik verursacht wird. Daher eignen sie sich unter Umständen nicht für Filmaufnahmen. Da alle Farben aus den drei Grundfarben gemischt werden, hat man niemals ein breites Spektrum, sondern nur drei einzelne Spektrallinien. Dies erzeugt in unserem Auge einen bestimmten Farbeindruck, welcher bei einer Kameraaufnahme jedoch deutlich anders wirken kann.
Einige LEDs gelten als kameratauglich, etwa TRI-LEDs, bei denen jeweils die drei RGB-LEDs hinter einer gemeinsamen Linse sitzen.

Was passiert aber nun, wenn man tatsächlich versucht, mit den LEDs zu filmen? Dies habe ich ausprobiert bei meinem letzten Youtube-Video, meiner Cover-Version des Dire Straits Songs Six Blade Knife.

Ursache für starkes Flackern

Ein erstes Problem wurde augenblicklich sichtbar: Auf dem LCD-Bildschirm der DigiCAM schien bei einigen Beleuchtungsszenen einer der drei Scheinwerfer nicht nur zu Flackern, sondern regelrecht zu pumpen, sprich sein Lichtkegel dehnte sich etwa 2 bis 3 mal in der Sekunde auf ein Vielfaches seiner Größe aus, ein Effekt, der mit dem menschlichen Auge in keinster Weise zu erkennen war. Dieses Pumpen trat nur auf, wenn der Scheinwerfer gedimmt war. Scheinbar flackerte er dann leicht mit einer Frequenz, die eine Interferenz mit der Frequenz der Videoaufnahme erzeugte.
Hierfür gab es aber tatsächlich eine Lösung: Der Effekt verschwand fast völlig, wenn man die Option Super Steady Shot der Sony-DigiCAM abschaltete. Dies ist eigentlich ein Sony-eigenes Verfahren zur Bildstabilisierung. Alternativ half es, einen Slow Shutter einzustellen, also eine Verschlusszeit von z.B. 1/30 Sek. Je länger diese Zeit wird, desto schemenhafter werden allerdings Bewegungen aufgezeichnet.

Insgesamt war es so möglich, das Video in akzeptabler Form zu filmen. Einige Farben wirken steriler als in Natura. Das fertige Ergebnis kann man hier betrachten:

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