Archiv für die Kategorie: “Computer”
Das Simple Press Forum Plug-In für WordPress ist eine der beliebtesten und umfassendsten Lösung, um sein WordPress Blog um ein Forum zu erweitern. Auch ich benutze es in meinem Mark Knopfler Guitar Style Blog. Hierbei gibt es die Option, einen Blog-Artikel automatisch mit einer Forumsdiskussion zu verlinken. Allerdings bietet das Simple Press Forum nur die Möglichkeit, bei der Erstellung eines Artikels (oder umgekehrt bei der Erstellung einen Forum Threads) automatisch einen zugehörigen, verlinkten Forum Thread (bzw. Blog Post) zu erstellen, in dem dann die zukünftige Diskussion stattfinden soll.
Hat sich – wie bei mir geschehen – allerdings bereits eine Diskussion im Forum entwickelt, die sich auf einen Artikel bezieht, so ist es nicht ohne weiteres möglich, Artikel und Forum Topic nachträglich zu verbinden. In diesem Artikel möchte ich beschreiben, wie man dies dennoch bewerkstelligen kann. Voraussetzung ist dabei nur, dass man Zugriff auf die Datenbank des Blogs hat, weil man diese manuell editieren muss.
Vorgehensweise
1. Wechseln Sie im WordPress Backend in den Editierungsmodus (Artikel –> Bearbeiten) und editieren Sie den Artikel, der mit einem Forum Thread verknüpft werden soll. Unten auf der Seite können Sie den Artikel mit einem neuen Forum Thread verlinken. Anhaken und Artikel aktualisieren. Nun sollte in dem Artikel ein Link zu einem leeren, gleichnamigen Forum Topic und in dem Forum Topic wiederum ein Link zurück zum Artikel erscheinen.

2. Nun müssen Sie ihre Datenbank editieren. Die meisten Provider bieten die Möglichkeit, dies über phpmyadmin zu realisieren. Andernfalls sollte eine Google-Suche mit z.B. den Stichwörtern “mysql Datenbank editieren” Ihnen weiterhelfen. In der Datenbank suchen Sie den Schlüssel wp_sftopics (die Vorsilbe wp_ haben Sie beim Anlegen Ihres Blogs evtl. unterschiedlich benannt). Lassen Sie nun alle Einträge dieses Schlüssels anzeigen, so sehen Sie eine Tabelle, in der die Zeilen ihren Forum Topics entsprechen. Suchen Sie die unterste, neuste Zeile, welche dem noch leeren, automatisch in Schritt 1) erzeugten Forum Topic entspricht. Es gibt eine Spalte namens blog_post_id, die bei den meisten Zeilen auf 0 stehen wird, in der bei verlinkten Forum Topics jedoch die ID-Nummer des zugehörigen Artikels erscheint. Merken Sie sich die Zahl, die bei dem untersten Eintrag steht. Diese müssen Sie nun in der Zeile (statt der 0) eintragen, die für das Forum Topic steht, welches Sie mit dem Artikel verknüpfen wollen. In ihrem Forum sollte es anschließend bereits ein Link von diesem Forum Topic zu dem Artikel geben.
Merken Sie sich hier nun noch die ID des Forum Topics, zu dem Sie verlinken wollen.
3. Löschen Sie nun die gesamte unterste Zeile (also das neue, leere Forum Topic). Löschen Sie dieses nicht im Simple Press Forum selbst, da andernfalls der Link von dem Artikel zum Forum Topic mitgelöscht wird.
4. Es muss nun noch der Link vom Artikel zum Forum Topic angepasst werden (der noch zu dem leeren, soeben gelöschten Topic weist). Dazu öffnen Sie den Schlüssel wp_postmeta und zeigen diesen an. Es gibt vermutlich eine recht lange Liste, Sie suchen nach dem neusten davon, welcher bei mir auf der letzten Seite der Liste, also ganz unten, stand. Sie erblicken die Werte meta_id , post_id (die Nummer des Artikels, den Sie verlinken wollen) , metakey (hier sollte bereits “forumlink” stehen) und meta_value. Bei meta_value erschien bei mir “2@30″, wobei die 30 die ID des verlinkten Forum Topics ist. In meinem Fall wollte ich Topic 25 anstelle der 30 verlinken, so dass ich diesen Wert ändern musste auf “2@25″ (ich weiß nicht , wofür die 2 steht). Die Zahl, die Sie hier einsetzen müssen, ist die, die Sie sich im letzten Schritt von 2) gemerkt haben.
Anschließend sollte der Link vom Artikel aus auf den gewünschten Forum Thread zielen.
5. Bei der Neuanlegung des verlinkten Forum Topics in Schritt 1 wurde zu dem Topic bereits eine neue, leere Forum Post erzeugt. Lassen Sie beispielsweise in der Sidebar eine Liste der jüngsten Forumsbeiträge anzeigen, erscheint diese leere Post noch in dieser Liste, weswegen Sie sie in der Datenbank löschen sollten. Sie finden Sie im Schlüssel wp_sfposts, vermutlich ganz unten in der Liste, da es einer der chronologisch neusten Einträge ist. Hier wiederum die ganze entsprechende Zeile löschen.
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Ich war schon recht lange auf der Suche nach einem Media Player, um in unserem Heimkino sämtliche Multimedia-Dateien anzuspielen, die sich etwa auf diversen PCs in unserem Haushalt befinden. Der hierfür eigentlich gedachte BluRay Player LG 390 hat sich insgesamt diesbezüglich doch als Flop herausgestellt.
Mit dem Emtec N200 habe ich jedoch endlich hierfür eine Lösung gefunden. Für einen Preis von ca. 99,- € bekommt man einen Media Player, der Dateien sowohl von USB-Datenträgern, SD-Karte als auch über Netzwerk abspielt. Dabei unterstützt er nicht nur FAT32-formatierte USB-Medien, sondern auch NTFS, was insbesondere für HD-Videos wichtig ist, da FAT32 nur eine maximale Dateigröße von 4 GB zulässt. Alle meine USB-Medien – diverse Sticks und Festplatten – wurden ausnahmslos direkt erkannt (was keinesfalls selbstverständlich ist). Auch die Erkennung von Netzwerkcomputern klappt sehr gut, wobei nichtmals der PC als UPNP-Server eingerichtet sein muss, einfache Freigabe der Ordner genügt. Mit einem optionalen Adapter ist auch die Einbindung über WLAN statt LAN möglich.
Der N200 ist äußerst kompakt und wirkt zudem elegant. Das Gehäuse ist aus Metall, also endlich mal kein Plastikteil. Für den Bildanschluss hat er HDMI, für digitalen Mehrkanalton einen optischen Digitalausgang, aber auch analoge Ausgänge (YUV, Cinch-Video) fehlen nicht, falls man keine digitale Anschlussmöglichkeit hat.
Das große Plus des Emtec N200 ist die Anzahl der unterstützen Formate: ZunÃähst war für mich wichtig, dass auf HD kopierte DVDs abgespielt werden können. Hierbei spielt er nicht nur – wie viele andere Geräte (etwa der WD TV HD) – die VOB-Dateien selbst ab, sondern unterstützt die IFO-Dateien, so dass man die DVD “ganz normal”, also mit Menü, Kapiteln und Sprachauswahl schauen kann. Super!
Die Anzahl der diversen Video-Formate spricht für sich: AVI, MKV, TS, MPG, MP4, MOV, VOB, ISO,IFO, DAT, WMV, RM, RMVB, Auflösung bis zu 720p/1080i/1080p. Codecs: MPEG-1, HD MPEG-2, HD MPEG-4 SP/ASP/AVC (H.264), WMV9 (VC-1), RealNetworks (RM/RMVB) 8/9/10, bis zu 720p. Bisher hat auch alles reibungslos und flüssig geklaptt, bis auf eine MOV-Datei (720p), die über Netzwerk ruckelte. Allerdings habe ich natürlich nicht selbst alle der Formate testen können.
Auch die Audio-Formate (MP3, OGG, WMA, WAV, AAC, FLAC) sind extrem vielfältig: Neben den Standards MP3 und WMA spielt er nämlich auch WAV, also unkomprimierte gerippte CDs und sogare Flac ab, also verlustfrei komprimiertes Audio.
Fotos lassen sich natürlich auch anschauen, auch als Dia-Show mit Musik und diversen Überblendoptionen etc.
Auch Internetradio ist möglich (bisher noch nicht getestet).
Insgesamt bin ich voll zufrieden, da die für mich wichtigen Formate in lupenreiner Qualität abgespielt werden.
Einige Minsupunkte:
- Die Fernbedienung ist recht klein und wirkt billig.
- Schaltet man das Gerät mit der Fernbedienung aus, so geht es ganz aus (kein Stand-by, also auch kein Stromverbrauch), aber man kann es daher nicht wieder mit der Fernbedienung einschalten, sondern muss den setlich am Gerät angebrachten Druckschalter benutzen.

Mehr Info hier bei Amazon:
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Wie viele andere liebäugelte ich schon seit einiger Zeit mit der Anschaffung eines Blu Ray Players, um in den Genuss hochaufgelöster Videos zu kommen. Angesichts immer größer werdender Regale mit Blu Ray Disks in den Regalen der Geschäfte und gleichzeitig fallender Preise für die Player war es nun kürzlich so weit. Eigentlich suchte ich einen Media Player, also ein Gerät, um Musik, Videos und Fotos von USB-Festplatten oder über (W)LAN abzuspielen. Hierzu kamen diverse Geräte in Betracht, die all ihr Für und Wider hatten. Dann stieß ich jedoch in der Werbung eines Elektronik-Markts auf die Beschreibung eines aktuellen Blu Ray Players, welcher ebenfalls einen USB-Port und einen LAN-Port hatte. Das wäre doch die Zwei-Fliegen-mit-einer-Klappe-Lösung: Ein Blu Ray Player für Blu Ray Wiedergabe, der gleichzeitig die Aufgabe des Media Players übernehmen kann.
 Der Samsung BD P1600
So kam ich nach dem nächsten Einkaufsbummel mit einem Samsung BD P1600 nach Hause. Dieser besitzt gar zwei USB-Ports (Vorder- und Rückseite) und einen LAN-Anschluss für ein Netzwerkkabel und ist zudem WLAN-Ready, was bedeutet, über einen USB-WLAN-Stick bekomme ich WLAN-Zugang. Der Verkäufer versicherte mir, dass der Player die von mir gewünschten Aufgaben bewältigt.
Zu Hause habe ich das Gerät dann gesichtet und näher untersucht: Der P1600 wirkt sehr elegant und ansprechend, die Touch-Buttons und das Front-Panel sahen sehr gut aus. Der Anschluss an die Umgebung über HDMI und Digital Audio (TOS-Link) war problemlos, so dass ich direkt die erste Blu Ray Disk starten konnte. Gleich fiel auf, dass der Samsung neben dem leisen Surren des Laufwerks selber noch einen weiteres Geräusch produzierte, da er einen Lüfter hat. Das Bild und der Ton waren voll überzeugend, wie zu erwarten war.
Nun ging es daran, den Samsung BD P1600 auf seine Fähigkeiten als Media Player zu testen: Der USB-Stick wurde direkt erkannt und mittels Menü hat man Zugriff auf die dort enthaltenen Dateien. Als erste versuchte ich es mit Musik: die MP3s liefen problemlos, doch leider zeigte er all meine WAV-Dateien (ich mag Musik unkomprimiert) erst gar nicht an, was für mich ein gravierendes Minus war. Fotos zeigt er nur im JPEG-Format an, welches anderseits das wichtigste Format ist. Dann kam Video: Auf dem USB-Stick war ein gerippte DVD, und auch diese zeigte er erst gar nicht an, sprich die Wiedergabe einer DVD von einem USB-Datenträger ist nicht möglich (nur AVI /DIVX-Dateien). Apropos Datenträger: All meine USB-Festplatten wurden nicht erkannt! In der Bedienungsanleitung stand etwas im Sinne von “übergroße Festplatten werden unter Umständen nicht richtig erkannt”. Allerdings waren alle von mir getesteten Festplatten sicherlich nicht übergroß (was immer das heißen mag), sondern hatten gerade mal 160 bis 500 GB. Die Lösung war, dass der Samsung nur mit FAT32 formatierte Medien erkennt, nicht aber solche, die mit NTFS formatiert sind, was aber wiederum Standard für Festplatten ist.
Der nächste Flop war der LAN-Zugang: Es stelle sich heraus, dass dieser ausschließlich dazu gedacht ist, BD Live zu empfangen, ein Dienst, mit dem man Zusatzinfos und Bonus-Material zu den Filmen aus dem Internet anzeigen kann. Das gleich gilt für WLAN, was übrigens nur mit einem speziellen USB-WLAN-Stick von Samsung möglich zu sein scheint (welcher auch nur 69,- Euro kostet
Fazit: der Samsung BD P1600 ging zurück zum Händler.
Einige Recherche bracht anschließen heraus, dass die meisten Blu Ray Player ebenfalls USB und LAN haben, aber auch sie die angesprochenen Probleme in gleicher oder ähnlicher Form aufweisen. Dummerweise vermissten wir nun die Möglichkeit, Blu Ray zu schauen. Also musste eine andere Lösung her. Nachdem wir diverse Media Player studiert hatten und schon statt dessen die Anschaffung einer Playstation 3 erwogen hatten (wobei wir überhaupt keine Computer-Spieler sind und es auch nicht werden wollen), versuchten wir es doch noch mal mit einem Blu Ray Player: dem LG BD 370.
 Der LG BD 370
Dieser wirkt mit seinem blau beleuchteten Control-Rad ebenfalls optisch ansprechend, hat ebenfalls USB (allerding nur vorne hinter einer Klappe) und LAN-Anschluss. Bild und Ton sind ebenfalls überzeugend, die in einigen Foren bemängelten Ruckler traten bisher zum Glück nicht auf (vielleicht half die aktuellere Firmware). Als Media Player ist er aber deutlich besser. Er spielt zwar ebenfalls kein WAV, kann aber zumindest DVD vom USB-Stick wiedergeben (wenngleich ohne Menüstruktur). Die Bildschirmmenüs sehen außerdem wesentlich besser aus. Auch er kann über LAN nicht wirklich Dateien aus dem Netzwerk streamen, dafür kann man als Bonus Youtube-Videos browsen und schauen, er hat keinen Lüfter, und schließlich war er preisgünstiger.
Wer sich für eins dieser Geräte interessiert, findet weitere Informationen über die folgenden Amazon-Links.
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 Das IP-dio hat noch diverse Kinderkrankheiten, spielt aber auch die Formate WAV und Real
Seit kurzem besitze ich dieses Internetradio. Allerdings war die Möglichkeit, Zehntausende von Radiosendern hören zu können, nur einer der Gründe, weshalb ich mir ein solches Gerät zulegte. Ich suchte nä¤mlich außerdem eine Möglichkeit, über die Stereo-Anlage im Wohnzimmer die komplette Musik-Library auf der Festplatte meines PCs abspielen zu können, welcher in einem Kellerraum steht – also das sogenannte Audio-Streaming innerhalb eines Netzwerks.
Die Idee dürfte klar sein: Schon bald wird man wohl sämtliche Musik, Videos / Filme, Fotos und andere Dateien auf einer zentralen Festplatte haben wollen und auf diese über verschiedene Abspielgeräte von verschiedenen Räumen aus zugreifen. Das geht natürlich mit jedem anderen PC, etwa mit dem Notebook oder meinem Netbook, aber anderseits will man vielleicht nicht das Notebook ständig neben der Stereo-Anlage stehen haben, um mal kurz Radio oder Musik hören zu können. Und da Internet-Radios ja über WLAN oder Netzwerk-Kabel (LAN) mit dem Internet – und damit mit dem Heim-Netzwerk – verbunden sind, sollte auch mit ihnen ein solcher Zugriff auf Musikdateien möglich sein. Soweit die Theorie…
Die Praxis
Zunächst musste ich feststellen, dass zwar fast alle Internet-Radios dieses Audio-Streaming zu beherrschen scheinen, aber schon bei den unterstützten Dateiformaten tauchten die ersten Probleme auf: die meisten können MP3 und WMA spielen, meine Musik aber ist größtenteils im nicht-komprimierten WAV-Format (warum sollte man auch auf Festplatte gerippte CDs in der Qualität reduzieren wollen?). Und WAV können scheinbar nur wenige – etwa die verschiedenen Modelle des deutschen Herstellers dnt.
Deren IP-dio Style fiel jedoch wiederum weg, da es keinen Line-Out-Ausgang hat, um es mit der Stereo-Anlage zu verbinden (nimmt man hierzu den Kopfhörerausgang, fängt man sich unnötige Klangverluste und Rauschen ein).
Aber das – mit einem Preis von 94,-€ bei Conrad – sogar günstigere IP-dio mini hatten diesen, dafür hat es allerdings nur einen kleinen Lautsprecher, so dass die darüber wiedergegebene Musik nur mono gehört werden kann (was beim Anschluss an die Stereo-Anlage aber egal ist).
Die Inbetriebnahme war im Prinzip einfach: aufstellen, anschließen (Netzteil, evtl Line Out), anschalten…
Das IP dio mini fand mein WLAN und bat mich um das zugehörige Passwort (dieses ist übrigens case sensitive (Groß-/Kleinschreibung), wie ich feststellen musste, nachdem ich mehrmals dass Passwort eingab, indem ich jeden einzelnen Buchstaben mittels Drehrad aus einer alphabetischen Liste auswählte).
Der Empfang von Radio-Stationen war kein Problem. Diese können aus einer Liste geordnet nach Standort oder Genre gewä¤hlt werden. Der Klang über den eingebauten Lautsprecher ist für dessen Größe recht ordentlich. Dass übrigens fast alle Internet-Radiosender so “laut und breiig” klingen, liegt nicht an der benutzten Datenkompression (meist MP3 mit 128 kb/s), sondern an der Dynamikkomprimierung, mit der jeder Sender versucht, lauter als seine Konkurrenten zu klingen.
Nun zum Audio-Streaming -das IP-dio mini bietet zwei Modi an: Einmal direkten Netzwerkzugriff auf freigegebene PC und deren Ordner, zum anderen auf UPnP-Server, also PCs, auf denen eine Musik-Administrationsoftware wie der MS Media Player 11 läuft, die den Wiedergabegeräten die Musik zuspielt.
Ich versuchte es zunächst mit dem ersten Modus. Erstes dicke Problem: Mein Notebook wurde zwar gefunden, nicht aber der PC mit der Musik in meinem Kellerraum. Diese Hürde ließ sich bisher nicht wirklich nehmen, ich habe allerdings mittlerweile herausgefunden, dass der PC gefunden wird, wenn der WLAN-Access-Point als DHCP-Server agiert – eine Rolle, die normalerweise mein DSL-Router übernimmt. Allerdings “verliert” es den PC oft wieder, wenn etwa das Notebook ausgeschaltet wurde.
Hat es den PC gefunden, sieht man eine Liste der freigegebenen Ordner. Wählt man einen an – z.B mein “Musik”-Ordner – so … stürzt das Gerät ab – jedes Mal! Scheinbar kommt es mit der großen Menge an Dateien in wiederum einer großen Menge Unterordner (auf mehren Ebenen nach dem Schema /Interpret/Album/ ) nicht zurecht – aber so ist das Leben nun Mal – man hat halt nicht nur 50 Songs sondern vielleicht Hunderte von CDs bzw. Alben!
Also probierte ich es mit kleineren Happen: Dann stürzte es zwar nicht ab und fand alle Songs, aber es zeigte die Unterordner nicht an, so dass alle Songs in einer einzigen langen Liste standen. Zudem waren die Titel nicht in alphabetischer Reihenfolge, sondern in scheinbar zufälliger. Mehr als unpraktisch!
In dieser Richtung klappte letztlich nichts so recht. Also versuchte ich den zweiten Modus (UPnP Server), wozu ich die Software Twonkymedia auf meinen PC installierte. In diesem Modus wird der PC gefunden und alle Songs lassen sich nach Interpret, Album oder Playlist ordnen, oder man wählt die Ordner-Struktur des PCs als Ansicht. So macht es Spaß und ich hatte letztlich das, was ich wollte.
Einige bleibende (kleinere) Kritikpunkte:
- Man kann mit den Skip-Tasten von Lied zu Lied springen, aber man kann nicht damit spulen (fast forward/rewind). Diese Funktion fehlt völlig!
- Die Fernbedienung sieht wenig robust aus und soll laut Amazon-Rezensionen schnell kaputt gehen.
- Die Navigation durch verschiedene Menüs mittels der Back-Taste ist umständlich, man kommt manchmal nicht direkt dorthin, wohin man möchte.
Wenn man aber bedenkt, dass manchen Geräte erheblich mehr kosten, ist das IP-dio mini für mich noch in Ordnung. Insbesondere wenn man Formate wie WAV oder auch Real Audio wiedergeben möchte, ist dieses Gerät weit vorne.
Letztlich mag es sein, dass nach und nach alle Kritikpunkte durch Firmware-Updates beseitigt werden, welche sich das Gerät selbst aus dem Netz holt. Die Hotline ist übrigens gut erreichbar und ich sprach direkt mit einem Techniker, der sehr kompetent und hilfsbereit war.
Mehr Infos und Rezensionen findet man z.B. bei Amazon, wohin man über den folgenden Link direkt gelangt:
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The Matrix – einer der erfolgreichsten Science Fiction-Filme der letzten Jahre…
Anders als sonstige Filme dieses Genre spielt diese Film-Trilogie nicht auf anderen Planeten und nicht nur in der Zukunft; eine Handlungsebene ist stattdessen “unsere normale” Realität, nur dass diese dem Film nach nicht real ist, sondern eine Computersimulation. So sind alle Menschen unserer Welt in Wirklichkeit von Maschinen als Energiequelle angezapfte Dauerschläfer, deren Gehirn “bei Laune gehalten wird”, indem ihm vorgegaukelt wird, dass der Mensch als Individuum in einer mit allen Details und möglichen Sinneswahrnehmungen ausgestatteten Welt lebt – der Matrix -, und diese Welt ist halt unsere als real empfundene Lebenswirklichkeit.
 Ist unsere Realität eine Computersimulation wie im Film The Matrix?
Diese Idee – so absurd sie zunächst klingen mag – hat eine entscheidende, faszinierende Eigenschaft: Trotz allem Wissen über diese unsere Welt ist es uns prinzipiell nicht möglich, eine solche Möglichkeit grundsätzlich auszuschließen. Das muss nicht heißen, dass ich oder sonst jemand daran glaubt, aber anderseits müssen wir uns klar machen, dass es zumindest möglich wäre, dass unsere Interpretation der Welt letztlich eben nur dies ist – eine Interpretation – und somit daneben liegen kann.
Platos Höhlengleichnis
Dies versuchte schon Plato vor fast zweieinhalb Jahrtausenden uns begreiflich zu machen. Sein Höhlengleichnis besagt letztlich das gleiche wie die Matrix: In diesem Gleichnis wachsen Menschen auf Stühlen angebunden in einer Höhle auf und alles was sie sehen ist eine Wand, auf der sich Schatten von Dingen oder Handlungen abbilden, die im Rücken dieser Menschen geschehen, von diesen also nicht selbst gesehen werden können. Da sie die Welt nur so kennen, kommen sie zwangsläufig zur Erkenntnis, dass diese Wand “die Welt” sei, dass in dieser Welt “Schatten” existieren und sich bewegen, miteinander sprechen (durch die Wand wird der Schall reflektiert, es scheint also so, als ob die Stimmen von den Schatten kommen), und dass es nichts anderes gäbe. Würde man ihnen die Wahrheit mitteilen, so könnten sie diese letztlich kaum glauben, da sie über ihre Erfahrungsebene hinaus geht und somit die Grenzen ihres bisherigen Denkens überschreiten würde.
Virtuelle Realitäten
Und deshalb könnte diese Welt ein Computerspiel sein? Ja, genau. Oder etwas anderes, was unsere Vorstellung überschreitet. Das mit dem Computerspiel erscheint übrigens weniger abwegig, wenn man einmal Computerspiele der ersten Generation (sagen wir mal der Packman-Ära) mit modernen dreidimensionalen Simulationen vergleicht. Und nun überlege man, wie solche Simulationen wohl in 10, 20 oder gar 100 oder 1000 Jahren aussehen werden, vielleicht mit rundum 3D-Helm und Bewegungsmeldern a la WII-Konsole bzw. direktem Anschluss ans Zentralnervensystem. Jemand, der in eine solche Welt hinengeboren würde und nichts anderes kennt, hätte keine Chance, diese nicht als Realität anzusehen.
Noch einige weitere Denkanstöße:
1) Im Pokemon-Spiel meines Sohn ist die Pokemon-Welt, durch die der Spieler läuft, eine Insel. Warum? Nun, diese hat rundum eine natürliche Grenze (das Meer), so dass man keine endlos weite Welt simulieren muss, was nicht mit endlichem Programmieraufwand zu machen wäre. Was ist die Entsprechung einer Insel im Dreidimensionalen? Richtig, eine Kugel, ein Planet…
2) Alle Computersimulationen haben eine systembedingte Gemeinsamkeit: Durch den Systemtakt der CPU gibt es keine wirklich kontinuierlichen Bewegungen, sondern letztlich nur diskrete, also gerasterte, Abläufe. Die Feinheit dieser Rasterung ist zwar schon bei unseren Computern weit jenseits der Wahrnehmungsgrenze, aber prinzipiell stets vorhanden. Und unsere Welt? Gibt es da nicht schließlich kontinuierliche Abläufe, was also ein Gegenbeweis wäre? Nein, aufgrund einer Äquivalenz von Energie und Zeit folgt aus dem Planck’schen Wirkungsquantum für die Energie, dass auch die Zeit in unserer Welt gequantelt ist, genau wie in einem Computersystem.
Höhere Dimensionen und Paralleluniversen
Verlassen wir nun jedoch die Computersimulationen. Auch in jahrtausenden alten Lehren – etwa im Buddhismus – kam man durch tiefe Meditation zur Erkenntnis, dass die Welt eine Illusion ist (hier vor allem die Trennung in unabhängige Einzelteile, von denen auch jedes Individuum eins ist, stattdessen wäre alles mit allem verbunden, eine einzige Einheit).
Auch unsere moderne Wissenschaft ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr zur Erkenntnis gelangt, dass sie von einem wirklichen Verständnis der Natur der Dinge wesentlich weiter entfernt ist, als man es noch zuvor angenommen hatte. Und hierbei geht es längst nicht nur um so scheinbar banale Dinge wie was Bewusstsein ist oder wie und warum es unsere Realität bis hin zu unserer Gesundheit steuert.
So gehen Physiker größtenteils davon aus, dass unser Universum 10- oder 11-dimensional sei, da laut der String-Theorie nur bei dieser Anzahl von Dimensionen die Schwingungen von “Strings”, aus denen alle Materie entstehen soll, die mathematisch richtigen Frequenzen haben kann. Aus diesen Frequenzen leitet sich wiederum das Energieniveau des Strings ab und damit die Art des von ihm dargestellten Elementarteilchens. Von diesen Dimensionen sind jedoch nur die uns bekannten drei Raumdimensionen entfaltet, die anderen sind unsichtbar, da sie auf winzigstem Raum eingerollt sind, möglicherweise beim Urknall nicht expandiert sind wie die drei anderen. Oder unsere Welt ist eine 3-Brane, ein dreidimensionaler Unterraum einer höherdimensionalen Welt, auf der Aktion und Interaktion bestimmter Teilchen und Kräfte “festsitzen”.

Andere Theorien gehen davon aus, dass es unendlich viele Paralleluniversen gibt: Zum einen könnten diese sämtliche möglichen Ergebnisse der Wellenfunktion eines Teilchen realisieren (vgl. meinen Artikel Leben im Multiversum – weshalb wir der modernen Physik nach unsterblich sein müssen). Die Blasentheorie (oder Inflationsmodell) dagegen hält es für möglich, dass unendlich viele Universen räumlich getrennt (und zwar durch expandierendes “falsches Vakuum”) nebeneinandner existieren, und dies in einem sich rasant ausdehnenden Universum, in dem jedes eingebettete Universum wie eine Blase existiert. Da es aufgrund der Unschärferelation aber zum Zeitpunkt des Urknalls (bzw. des Beginns dieser Welt) nicht wirklich unendlich viele unterscheidbare Ausgangszustände geben konnte, ließe sich folgern, dass bei einer unendlich hohen Anzahl an Universen ich in einigen davon ebenfalls existieren müsste (übrigens nicht nur in einigen, diese “einige” wären sogar wiederum unendlich viele, was wiederum bedeutet, dass jede Möglichkeit meiner Entscheidungen irgendwo in einem passenden Universum realisiert wäre).
Dann gibt es noch die Frage der dunklen Materie und der dunklen Energie. Man kann die Gesamtmaterie und -energie unseres Universum mit einiger Genauigkeit berechnen, dummerweise ergibt sich aber ein Wert, der viel höher ist, als die bekannte Materie aller Galaxien und Energie unseres Universums – es fehlen ca. satte 70 % ! Von dieser Materie und Enrgie – man nennt sie dunkel, da man von ihr bisher nichts sehen oder messen kann – ist fast nichts bekannt. Abgedreht, nicht wahr?
Fazit
Ich gehe davon aus, dass den meisten Mitmenschen derartige Gedanken oder Ansätze unbekannt sind. Was man sich jedoch als Fazit klar machen muss, ist dass unsere Welt alles mögliche sein kann und wir mit Sicherheit weit davon entfernt sind, sie verstehen zu können. Was das für einen selbst bedeutet – ob man deshalb an paranormale Dinge, an Gott, an ein Computerspiel, in dem man Karma-Punkte sammelt, oder an die Unendlichkeit der eigenen Möglichkeiten oder sonstwas glauben möchte – muss jeder für sich entscheiden. Da wird auch weder Science Fiction noch Physik in absehbarer Zeit eine Antwort geben.
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Heute surfte ich auf die Seite von 20q.net , auf der man gegen ein Programm antritt, das versucht herauszufinden, welchen Begriff man sich soeben ausgedacht hat. Ich denke mir also einen Begriff aus – sagen wir “E-Gitarre” oder “Fenchel” – und das Programm versucht eben diesen Begriff mittels maximal 20 Fragen herauszufinden. Man bekommt also eine Frage, z.B. “Ist es größer als ein Brotlaib” und muss auf die passendste Antwort klicken (z.B. ja, nein, manchmal, teils, eher nicht, usw. – siehe Abbildung unten). In meinem Fall kam die auf einem neuralen Netz basierende Software tatsächlich nach 19 Fragen auf die richtige Antwort “E-Gitarre”, was mich doch erstaunte, da die Fragen bis dahin noch wenig nahe dran zu sein schienen (“Ist es flach?”, “Wird es heiß?”,…) . Einfach mal ausprobieren, war recht kurzweilig.
–> Klick hier zu 20q.net (öffnet in neuem Fenster)
Kurze Anleitung: zunächst Sprache auswählen (“auf deutsch denken”), Geschlecht, Alter und Land eingeben, schon geht’s los.
 Einfach die beste Antwort anklicken, nach 20 Fragen muss das Programm den Begriff herausgefunden haben.
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