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Seit einiger Zeit haben wir in unserem kleinen Homerecording-Studio eine Mini-PA und auch einige Scheinwerfer. Auf dem Beleuchtungssektor hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Zunehmend verdrängen LED-Leuchten die altbewährten PAR-Halogen-Scheinwerfer. Diese verfügen normalerweise über LEDs der Farben Rot, Grün und Blau, je nach Modell hat man vielleicht einige Dutzend oder gar über 200 solcher LEDs.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann mit nur einer Leuchte fast jede erdenkliche Farbe erzeugen, indem man die drei Grundfarben nach den Gesetzen der additiven Farbmischung mischt. Außerdem verbrauchen die LEDs kaum Strom und erzeugen daher auch keine Hitze. Zudem ist die Lebensdauer einer LED extrem lang, so dass das regelmäßige Erneuern teurer Leuchtmittel entfällt. Dimmen ist durch die eingebaute Steuer-Elektronik direkt möglich, man muss also keine Dimmer-Packs mehr kaufen.

Die Nachteile der LED-Technik: Einige Farben (etwa Blau) sind über alle Zweifel erhaben, während etwa gelb oder Rot bei den Halogen-Spots wärmer wirken. Schaut man in eine LED-Leuchte, so sieht man speziell bei Leuchten mit wenigen starken LEDs keine homogene Farbfläche, sondern einzelne LEDs der drei Grundfarben. Hierdurch werden auch Farbübergänge bei Schattenrändern erzeugt.
Die konventionellen Spots sind außerdem in vielen Fällen doch deutlich heller – gegen einen 500- oder 1000-Watt-PAR-Spot haben nur LEDs mit extremer Power eine Chance, und diese kosten noch immer einige Euros mehr.

LEDs können leicht flackern, was durch die Schaltnetzteile der Steuer-Elektronik verursacht wird. Daher eignen sie sich unter Umständen nicht für Filmaufnahmen. Da alle Farben aus den drei Grundfarben gemischt werden, hat man niemals ein breites Spektrum, sondern nur drei einzelne Spektrallinien. Dies erzeugt in unserem Auge einen bestimmten Farbeindruck, welcher bei einer Kameraaufnahme jedoch deutlich anders wirken kann.
Einige LEDs gelten als kameratauglich, etwa TRI-LEDs, bei denen jeweils die drei RGB-LEDs hinter einer gemeinsamen Linse sitzen.

Was passiert aber nun, wenn man tatsächlich versucht, mit den LEDs zu filmen? Dies habe ich ausprobiert bei meinem letzten Youtube-Video, meiner Cover-Version des Dire Straits Songs Six Blade Knife.

Ursache für starkes Flackern

Ein erstes Problem wurde augenblicklich sichtbar: Auf dem LCD-Bildschirm der DigiCAM schien bei einigen Beleuchtungsszenen einer der drei Scheinwerfer nicht nur zu Flackern, sondern regelrecht zu pumpen, sprich sein Lichtkegel dehnte sich etwa 2 bis 3 mal in der Sekunde auf ein Vielfaches seiner Größe aus, ein Effekt, der mit dem menschlichen Auge in keinster Weise zu erkennen war. Dieses Pumpen trat nur auf, wenn der Scheinwerfer gedimmt war. Scheinbar flackerte er dann leicht mit einer Frequenz, die eine Interferenz mit der Frequenz der Videoaufnahme erzeugte.
Hierfür gab es aber tatsächlich eine Lösung: Der Effekt verschwand fast völlig, wenn man die Option Super Steady Shot der Sony-DigiCAM abschaltete. Dies ist eigentlich ein Sony-eigenes Verfahren zur Bildstabilisierung. Alternativ half es, einen Slow Shutter einzustellen, also eine Verschlusszeit von z.B. 1/30 Sek. Je länger diese Zeit wird, desto schemenhafter werden allerdings Bewegungen aufgezeichnet.

Insgesamt war es so möglich, das Video in akzeptabler Form zu filmen. Einige Farben wirken steriler als in Natura. Das fertige Ergebnis kann man hier betrachten:

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Auch den in einem der letzten Artikel vorgestellten Blu Ray Player LG BD 370 haben wir letztlich nicht behalten, obwohl er uns im Prinzip gut gefiel. Der Grund dafür war zum einen, dass der Preis beim Promarkt (199,- € im Angebot) viel zu hoch war, da der BD 370 derzeit nur regulär 168,- € bei Amazon kostet. Zum anderen wurde kürzlich mit dem LG BD 390 bereits ein Nachfolgemodell vorgestellt, welches die gleichen Fähigkeiten wie der BD 370 hat, zudem aber auch Medien-Dateien (Videos, Musik, Fotos) aus dem heimischen Netzwerk mittels Streaming wiedergeben kann. Diese Funktion erscheint mir recht sinnvoll, da abzusehen ist, dass man früher oder später die meisten seiner Dateien auf einer zentralen Festplatte (z.B. einer NAS-Platte) liegen hat und man auf diese von unterschiedlichen Räumen des Hauses zugreifen möchte, also z.B. den Spielfilm im Wohnzimmer sehen, die Lieblingssongs über die Stereoanlage oder den Desktop-PC im Arbeitszimmer hören oder die Fotos mit dem Notebook im Garten ordnen möchte usw.

lg-bd390-blu-ray

Der LG BD 390 sieht docht recht anders aus als der BD 370, das ganz nett aussehende erleuchtete “Rad” des 370 ist verschwunden. Insgesamt wirkt der Player in seinem flachen schwarzen Hochglanzlook recht elegant. Was mir nicht gefällt ist die Position des Eject-Buttons, nämlich ganz oben rechts (siehe Foto), während die Lade für Disks links ist. Wie der Vorgänger ist auch der BD 390 lüfterlos und insgesamt recht leise.

Die Bild- und Tonqualität sind – wie bei einem solchen Gerät zu erwarten ist – ausgezeichnet, auch das gelegentlich beim BD 370 von einigen Usern bemängelte Ruckeln bei bestimmten Bildszenen wie horizontalen Schwenks konnten wir bisher nicht beobachten. DVDs werden dank Upscaling in hervorragender Qualität wiedergegeben.

Die Streaming-Funktionen, die wahlweise über LAN-Kabel oder WLAN auf das heimische Netzwek zugreifen, werden durch ein übersichtliches Menü gesteuert. Auch die Wiedergabe von Dateien auf einem USB-Datenträger wurde verbessert, da es mit dem BD 390 nicht nur möglich ist, auf FAT32-formatierte Datenträger (USB-Sticks) zuzugreifen, sondern auch NTFS unterstützt wird, so dass auch aktuelle Festplatten mühelos erkannt werden.

Zu den unterstützen Formaten über Netzwerk und USB werden auf der Herstellerseite nur AVI, DivX, PNG, JPG und MP3 angegeben, er spielt aber auch MKV. Schade ist, dass WAV nicht zu den unterstützen Formaten gehört, da ich fast meine ganze Musik unkomprimiert als WAV auf der Festplatte habe. Außerdem wurden einige DivX-Varianten gar nicht oder ohne Ton (nicht unterstützter Codec, etwa bei LPCM) abgespielt.

Leider werden DVDs über Streaming oder USB nicht mit Menü-Struktur wiedergegeben, sprich der BD 390 greift direkt auf die VOB-Datei zu, so dass man kein Menü hat und nicht Kapitel direkt ansteuern kann. Dies ist allerdings etwas, was eh nur wenige Media-Player unterstützen.

Was allerdings extrem nervig ist und so natürlich gar nicht geht, ist der Umstand, dass derzeit die Sprachauswahl einer von USB oder Netzwerk abgespielten (also gerippten) DVD nicht funktioniert. Mit der Audio-Taste der Fernbedienung kann man normalerweise durch die Sprachspuren der DVD zappen, doch werden diese nichtmals angezeigt. Bei vielen DVDs hat man daher nur den englischen Originalton und kann diesen nicht auf deutsch schalten (!!) , andere DVDs bleiben dagegen ganz ohne Ton und bei einer DVD mit einem Live-Konzert, welches wahlweise in stereo LPCM oder DTS 5.1 wiedergegeben werden kann, hört man nur Sound-Müll. Wie in diversen Foren zu lesen ist, haben dieses Problem alle User. Beim Vorgänger, dem BD 370, klappte dies übrigens problemlos.

Von den Problemen mit der DVD-Wiedergabe abgesehen ist die Netzwerk-Streaming-Funktion ganz nett, meine PCs und deren freigegebene Ordner werden direkt erkannt, ohne dass ein USPN-Server laufen muss.

Die unheimliche Begegnung der dritten Art – Die LG-Hotline

Ich habe also die Hotline von LG bemüht, um zu erfahren, ob und wann mit einem kommenden Firmware-Update das Problem gelöst wird. Der Hotliner schien jedoch von diesem Problem noch nie gehört zu haben. In der Tat scheint man bereits nach kurzem Stöbern in einigen Internet-Foren mehr über die diversen Bugs des LG BD 390 zu wissen als die LG-Support-Mitarbeiter. Ein Armutszeugnis! Er schlug vor, dass man das Gerät zu LG einschickt (obwohl es doch offensichtlich ist, dass es sich um ein allgemeines Problem der Software handelt).

Der Hotliner nahm letztlich meine Daten auf und versprach, ich würde von einem Techniker innerhalb der nächsten 2 Tage zurückgerufen werden. Vielleicht könnte LG mal darüber nachdenken, gleich technisch geschulte Mitarbeiter an ihre Hotline zu setzen. Der Rückruf blieb übrigens bis heute (Tag 6 nach Anruf) aus…

Youtube

Wie schon der BD 370 kann auch der Youtube-Videos direkt wiedergeben, was hin und wieder doch recht nett ist. Man kann sich mit seinem Youtube-Account einloggen, so dass man direkten Zugriff auf seine Favoriten hat. Allerdings kann man weder Videos bewerten noch Kommentare verfassen. Kommentare können nichtmals angezeigt werden. Übel ist, dass ich einen deutlichen Versatz (vielleicht eine halbe bis ganze Sekunde) zwischen Bild und Ton feststellen muss. Die gleichen Videos sind über den PC einwandfrei. Dazu muss ich auch gleich mal den Techniker befragen, wenn denn dieser mich zurückruft ;)

Fazit

Als Blu Ray Player selbst ist der BD 390 OK, die Streaming/USB-Möglichkeiten wirken jedoch vom Ansatz zwar gut, jedoch noch technisch völlig unausgereift. Somit fragt man sich, wofür man also etwa 100,- € mehr gegenüber dem BD 370 bezahlt, welcher sogar einige der angesprochenen Probleme nicht aufwies.

Theoretisch könnten die Probleme schnell mittels Firmware-Ipdate gelöst werden, allerdings weist die Reaktion der Hotline eher darauf hin, dass dies Waiting for Godot gleichkommen mag.

Mehr Informationen über den BD 390 findet man hier bei Amazon:

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Wie viele andere liebäugelte ich schon seit einiger Zeit mit der Anschaffung eines Blu Ray Players, um in den Genuss hochaufgelöster Videos zu kommen. Angesichts immer größer werdender Regale mit Blu Ray Disks in den Regalen der Geschäfte und gleichzeitig fallender Preise für die Player war es nun kürzlich so weit. Eigentlich suchte ich einen Media Player, also ein Gerät, um Musik, Videos und Fotos von USB-Festplatten oder über (W)LAN abzuspielen. Hierzu kamen diverse Geräte in Betracht, die all ihr Für und Wider hatten. Dann stieß ich jedoch in der Werbung eines Elektronik-Markts auf die Beschreibung eines aktuellen Blu Ray Players, welcher ebenfalls einen USB-Port und einen LAN-Port hatte. Das wäre doch die Zwei-Fliegen-mit-einer-Klappe-Lösung: Ein Blu Ray Player für Blu Ray Wiedergabe, der gleichzeitig die Aufgabe des Media Players übernehmen kann.

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Der Samsung BD P1600

So kam ich nach dem nächsten Einkaufsbummel mit einem Samsung BD P1600 nach Hause. Dieser besitzt gar zwei USB-Ports (Vorder- und Rückseite) und einen LAN-Anschluss für ein Netzwerkkabel und ist zudem WLAN-Ready, was bedeutet, über einen USB-WLAN-Stick bekomme ich WLAN-Zugang. Der Verkäufer versicherte mir, dass der Player die von mir gewünschten Aufgaben bewältigt.

Zu Hause habe ich das Gerät dann gesichtet und näher untersucht: Der P1600 wirkt sehr elegant und ansprechend, die Touch-Buttons und das Front-Panel sahen sehr gut aus. Der Anschluss an die Umgebung über HDMI und Digital Audio (TOS-Link) war problemlos, so dass ich direkt die erste Blu Ray Disk starten konnte. Gleich fiel auf, dass der Samsung neben dem leisen Surren des Laufwerks selber noch einen weiteres Geräusch produzierte, da er einen Lüfter hat. Das Bild und der Ton waren voll überzeugend, wie zu erwarten war.

Nun ging es daran, den Samsung BD P1600 auf seine Fähigkeiten als Media Player zu testen: Der USB-Stick wurde direkt erkannt und mittels Menü hat man Zugriff auf die dort enthaltenen Dateien. Als erste versuchte ich es mit Musik: die MP3s liefen problemlos, doch leider zeigte er all meine WAV-Dateien (ich mag Musik unkomprimiert) erst gar nicht an, was für mich ein gravierendes Minus war. Fotos zeigt er nur im JPEG-Format an, welches anderseits das wichtigste Format ist. Dann kam Video: Auf dem USB-Stick war ein gerippte DVD, und auch diese zeigte er erst gar nicht an, sprich die Wiedergabe einer DVD von einem USB-Datenträger ist nicht möglich (nur AVI /DIVX-Dateien). Apropos Datenträger: All meine USB-Festplatten wurden nicht erkannt! In der Bedienungsanleitung stand etwas im Sinne von “übergroße Festplatten werden unter Umständen nicht richtig erkannt”. Allerdings waren alle von mir getesteten Festplatten sicherlich nicht übergroß (was immer das heißen mag), sondern hatten gerade mal 160 bis 500 GB. Die Lösung war, dass der Samsung nur mit FAT32 formatierte Medien erkennt, nicht aber solche, die mit NTFS formatiert sind, was aber wiederum Standard für Festplatten ist.

Der nächste Flop war der LAN-Zugang: Es stelle sich heraus, dass dieser ausschließlich dazu gedacht ist, BD Live zu empfangen, ein Dienst, mit dem man Zusatzinfos und Bonus-Material zu den Filmen aus dem Internet anzeigen kann. Das gleich gilt für WLAN, was übrigens nur mit einem speziellen USB-WLAN-Stick von Samsung möglich zu sein scheint (welcher auch nur 69,- Euro kostet ;)

Fazit: der Samsung BD P1600 ging zurück zum Händler.

Einige Recherche bracht anschließen heraus, dass die meisten Blu Ray Player ebenfalls USB und LAN haben, aber auch sie die angesprochenen Probleme in gleicher oder ähnlicher Form aufweisen. Dummerweise vermissten wir nun die Möglichkeit, Blu Ray zu schauen. Also musste eine andere Lösung her. Nachdem wir diverse Media Player studiert hatten und schon statt dessen die Anschaffung einer Playstation 3 erwogen hatten (wobei wir überhaupt keine Computer-Spieler sind und es auch nicht werden wollen), versuchten wir es doch noch mal mit einem Blu Ray Player: dem LG BD 370.

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Der LG BD 370

Dieser wirkt mit seinem blau beleuchteten Control-Rad ebenfalls optisch ansprechend, hat ebenfalls USB (allerding nur vorne hinter einer Klappe) und LAN-Anschluss. Bild und Ton sind ebenfalls überzeugend, die in einigen Foren bemängelten Ruckler traten bisher zum Glück nicht auf (vielleicht half die aktuellere Firmware). Als Media Player ist er aber deutlich besser. Er spielt zwar ebenfalls kein WAV, kann aber zumindest DVD vom USB-Stick wiedergeben (wenngleich ohne Menüstruktur). Die Bildschirmmenüs sehen außerdem wesentlich besser aus. Auch er kann über LAN nicht wirklich Dateien aus dem Netzwerk streamen, dafür kann man als Bonus Youtube-Videos browsen und schauen, er hat keinen Lüfter, und schließlich war er preisgünstiger.

Wer sich für eins dieser Geräte interessiert, findet weitere Informationen über die folgenden Amazon-Links.

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waveboard-1Tim bekam zu seinem letzten Geburtstag ein Waveboard – dieses neuartige Skateboard, auf dem man auf nur zwei Rädern balanciert und sich durch Körperdrehung in s-förmigen Wellenlinien voranbewegt. Ich gebe zu, dass auch ich gleich von diesem Gerät fasziniert war und eine gewisse Lust verspürte, mich ebenfalls darauf zu versuchen. Allerdings habe ich es sonst gar nicht mit rollenden, Balance erfordernden Fortbewegungsmitteln (vom Fahrrad mal abgesehen) – ich kann also weder Rollschuh, Inline-Skater, Schlittschuh noch Skateboard fahren. Dementsprechend wirkten meine ersten Probeversuche mit dem Waveboard – einfach mal in der Wohnung draufstellen und sich dabei irgendwo festhalten – wenig ermutigend.

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Durch Drehen des Körpers treibt man das Waveboard in Schlangenlinien an

Als Tim dann aber eine Woche auf Klassenfahrt war, ergab sich ganz natürlich die Gelegenheit, das Ganze intensiver in aller Ruhe auszuprobieren. Meine Frau hatte ebenfalls der Ehrgeiz gepackt und sie schaffte es bald, sich die ersten Meter abwärts rollend auf dem Waveboard zu halten. Auch mir gelang dies dann nach einigen Versuchen: Es ist wie beim Fahrrad – im Stehen fällt es um, während der Fahrt bleibt es von allein im Gleichgewicht. Daher sollte man die ersten Meter einen seichten Hang abwärts versuchen. Ist man nicht alleine, kann man auch auf dem Waveboard stehend einer zweiten Person beide Hände reichen, damit man man zunächst Halt hat, und sich dann langsam seitlich ziehen lassen. Dabei kann man versuchen, die Hände loszulassen, um das Gleichgewicht zu finden. Hat man Angst oder verspürt Unsicherheit, kann man jederzeit die Hände wieder ergreifen.

Diese erste Hürde – das Stehen im Gleichgewicht bergab – war also relativ schnell genommen. Etwas schwerer gestaltete sich nun das Vorankommen bei ebener Straße. Das Waveboard ist “self-propelled” – wird also durch die eigene Bewegung angetrieben, ohne dass man wie beim normalen Skateboard sich immer wieder mit einem Bein vom Boden abstößt, um Schwung zu bekommen. Dies funktioniert durch die leichte Vorwärtsneigung der von der Seite gesehen schräg montierten Achsen in Verbindung mit dem elastischen Torsionsstab, der die vordere und hintere Hälfte des Boards verbindet.

Man muss nun den ganzen Körper seitlich hin und her drehen, wodurch man sich in Schlangenlinien fortbewegt. Am Anfang war dieser Vorgang sehr anstrengend und ich bekam kaum einen Vorwärtsimpuls. Während das Ganze bei Tim bereits völlig mühelos wirkte, kämpfte ich mich ruckartig in eher eckig wirkenden Bewegungen voran. Es bedurfte einiger Zeit, bis sich diese Bewegungen nach und nach glätteten und rundeten. Dadurch wurde das Fahren immer müheloser. Tatsächlich stammt die Bewegung meiner bisherigen Erfahrung nach nicht von einem bestimmten Ausgangspunkt des Körpers, sondern alle Körperteile – Füße, Beine, Hüfte, Rumpf und Schultern sind gleichermaßen beteiligt. Dadurch kommt es bei richtiger Technik auch nicht mehr zu Muskelkater oder Erschöpfung einzelner Muskeln.

Diese Bewegung entspricht im verblüffenden Maße einer Grundbewegung, die ich vor Jahren beim Qigong (genauer gesagt eine der Grundbewegungen das Chan Mi Qigong) oder Tai Chi kennengelernt habe. Hier kam es ebenfalls auf das entspannte, runde Bewegen des ganzen Körpers an. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Entspannung und das Loslassen – nicht mit Kraft arbeiten, sondern die Entfaltung der Bewegung einfach zulassen. So ausgeführt wirkt das Waveboard-Fahren schnell entspannend und in natürlicher Weise belebend – die Art der Bewegung mobilisiert den Fluss des Qi’s, wie es in der traditionellen chinesischen Medizin heißt. Daher bezeichne ich es in der Überschrift als Qigong-Maschine.

Wir haben mittlerweile alle drei ein eigenes Board und machen damit regelmäßig Ausflüge, bei denen wir etliche Kilometer beuspielsweise an der Ruhr entlang fahren. Oder wir drehen einige Runden direkt in unserer Straße oder Sonntags auf einem leeren Parkplatz.

Das Waveboard gibt es übrigens in verschiedenen Ausführungen, wobei mir das Original von Streetsurfing wesentlich besser gefiel als preisgünstigere Alternativen. Nähere Infos finden sich unter dem folgenden Amazon-Link:

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    samsung-s5230Eigentlich wollten wir für Tim (unseren 12-jährigen Sohn) nur ein Handy kaufen, nämlich das LG KP500 – das schicke Touchscreen-Design hatte es ihm angetan, welches dann auf Prepaid-Karte laufen soll. Und als wir neulich in Köln shoppen waren, ist es dann passiert: Beim Media-Markt schauten wir uns dieses Handy an und es sah tatsächlich recht cool aus. Als wir jedoch den uns anquatschenden Verkäufer dazu befragten, bemerkte dieser, dass er zu einem absoluten vergleichbaren (eher besseren) Modell von Samsung – nämlich das Samsung S5230 – uns einen besonderen Deal anbieten könne: Schließt man einen Vertrag mit Debitel/Vodafone ab (mindestens 24 Monate, Grundpreis 9,95 € pr Monat) , so bekommt man das Handy für 1,- € (soweit nichts Besonderes), für die ersten 18 der 24 Monate allerdings übernimmt der Media-Markt die Grundgebühr, so dass man letztlich nur die letzten 6 Monate der 2 Jahre (also knapp 60,- €) selber bezahlt. Hinzu kam dann letztlich doch noch ein weiterer Euro pro Monat für irgendwelche Schnickschnack-Optionen wie freie Klingeltöne usw. der sich nicht umgehen ließ, aber auch dann zahlt man mit ca 84,- € deutlich weniger als die 156,-€, die das Handy allein schon wenigstens kostet.

    Und die Verbindungskosten bei diesem Vertrag? Seien egal, meint der Verkäufer, man könne die SIM einfach 2 Jahre in die Schublade legen und das Handy stattdessen mit jeder beliebigen Prepaid-Karte nutzen.

    Wir haben dann zunächst mal unseren Einkauf fortgesetzt und dabei erst einmal beim Media-Markt die ausgestellten Laptops dazu missbraucht, nach dem Handy zu googeln, wobei wir aber die guten Bewertungen bestätigt fanden. Letztlich haben wir keinen erkennbaren Haken gefunden und uns daher auf diesen Deal eingelassen. Wir mussten tatsächlich nur 1,- Euro für das Handy bezahlen und dazu bekamen wir vom Media-Markt an der Kasse Kassenbons über eine Gutschrift von insgesamt 180,- €. Mit diesen Bons mussten wir wieder zum Handy-Verkäufer (genauer gesagt ein Debitel-Mitarbeiter), der vor unseren Augen damit den Vertrags-Acount auf 180,- € auflud. Ach ja, eine Bedingung gab es noch: Man muss das Handy wenigstens einmal alle 3 Monate benutzen (ein Gespräch oder einen SMS), da sonst eine Nichtnutzungs-Gebühr von 3,- € fällig würde. Anderseits beinhaltet der Tarif 30 Freiminuten (ins Vodafone- oder Festnez) oder Wahlweise 30 Frei-SMS.

    Das Handy läuft nun mit einer Prepaid-Karte von Congstar und die Vodafone-SIM liegt im Schrank. Am besten gleich schon mal kündigen, nicht dass man das nachher noch vergisst. Ich schätze, darauf – oder dass man einfach aus Bequemlichkeit dabei bleibt – zielt letztlich die Strategie von Debitel/Vodafone ab, mag sein, dass es sich bei einer großen Anzahl an Kunden insgesamt lohnt. Zudem ist so ein Handy im Einkauf ja auch wesentlich günstiger als der Endkundenpreis. Oder es gibt doch noch einen versteckten Haken, aber wenn ein solcher letztlich sich zu erkennen gibt, liefert er schon wieder Stoff für einen weiteren Blog-Artikel, so stay tuned :)

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      Das IP-dio hat noch diverse Kinderkrankheiten, spielt aber auch die Formate WAV und Real

      Das IP-dio hat noch diverse Kinderkrankheiten, spielt aber auch die Formate WAV und Real

      Seit kurzem besitze ich dieses Internetradio. Allerdings war die Möglichkeit, Zehntausende von Radiosendern hören zu können, nur einer der Gründe, weshalb ich mir ein solches Gerät zulegte. Ich suchte nä¤mlich außerdem eine Möglichkeit, über die Stereo-Anlage im Wohnzimmer die komplette Musik-Library auf der Festplatte meines PCs abspielen zu können, welcher in einem Kellerraum steht – also das sogenannte Audio-Streaming innerhalb eines Netzwerks.

      Die Idee dürfte klar sein: Schon bald wird man wohl sämtliche Musik, Videos / Filme, Fotos und andere Dateien auf einer zentralen Festplatte haben wollen und auf diese über verschiedene Abspielgeräte von verschiedenen Räumen aus zugreifen. Das geht natürlich mit jedem anderen PC, etwa mit dem Notebook oder meinem Netbook, aber anderseits will man vielleicht nicht das Notebook ständig neben der Stereo-Anlage stehen haben, um mal kurz Radio oder Musik hören zu können. Und da Internet-Radios ja über WLAN oder Netzwerk-Kabel (LAN) mit dem Internet – und damit mit dem Heim-Netzwerk – verbunden sind, sollte auch mit ihnen ein solcher Zugriff auf Musikdateien möglich sein. Soweit die Theorie…

      Die Praxis

      Zunächst musste ich feststellen, dass zwar fast alle Internet-Radios dieses Audio-Streaming zu beherrschen scheinen, aber schon bei den unterstützten Dateiformaten tauchten die ersten Probleme auf: die meisten können MP3 und WMA spielen, meine Musik aber ist größtenteils im nicht-komprimierten WAV-Format (warum sollte man auch auf Festplatte gerippte CDs in der Qualität reduzieren wollen?). Und WAV können scheinbar nur wenige – etwa die verschiedenen Modelle des deutschen Herstellers dnt.

      Deren IP-dio Style fiel jedoch wiederum weg, da es keinen Line-Out-Ausgang hat, um es mit der Stereo-Anlage zu verbinden (nimmt man hierzu den Kopfhörerausgang, fängt man sich unnötige Klangverluste und Rauschen ein).

      Aber das – mit einem Preis von 94,-€ bei Conrad – sogar günstigere IP-dio mini hatten diesen, dafür hat es allerdings nur einen kleinen Lautsprecher, so dass die darüber wiedergegebene Musik nur mono gehört werden kann (was beim Anschluss an die Stereo-Anlage aber egal ist).

      Die Inbetriebnahme war im Prinzip einfach: aufstellen, anschließen (Netzteil, evtl Line Out), anschalten…

      Das IP dio mini fand mein WLAN und bat mich um das zugehörige Passwort (dieses ist übrigens case sensitive (Groß-/Kleinschreibung), wie ich feststellen musste, nachdem ich mehrmals dass Passwort eingab, indem ich jeden einzelnen Buchstaben mittels Drehrad aus einer alphabetischen Liste auswählte).

      Der Empfang von Radio-Stationen war kein Problem. Diese können aus einer Liste geordnet nach Standort oder  Genre gewä¤hlt werden. Der Klang über den eingebauten Lautsprecher ist für dessen Größe recht ordentlich. Dass übrigens fast alle Internet-Radiosender so “laut und breiig” klingen, liegt nicht an der benutzten Datenkompression (meist MP3 mit 128 kb/s), sondern an der Dynamikkomprimierung, mit der jeder Sender versucht, lauter als seine Konkurrenten zu klingen.

      Nun zum Audio-Streaming -das IP-dio mini bietet zwei Modi an: Einmal direkten Netzwerkzugriff auf freigegebene PC und deren Ordner, zum anderen auf UPnP-Server, also PCs, auf denen eine Musik-Administrationsoftware wie der MS Media Player 11 läuft, die den Wiedergabegeräten die Musik zuspielt.

      Ich versuchte es zunächst mit dem ersten Modus. Erstes dicke Problem: Mein Notebook wurde zwar gefunden, nicht aber der PC mit der Musik in meinem Kellerraum. Diese Hürde ließ sich bisher nicht wirklich nehmen, ich habe allerdings mittlerweile herausgefunden, dass der PC gefunden wird, wenn der WLAN-Access-Point als DHCP-Server agiert – eine Rolle, die normalerweise mein DSL-Router übernimmt. Allerdings  “verliert” es den PC oft wieder, wenn etwa das Notebook ausgeschaltet wurde.

      Hat es den PC gefunden, sieht man eine Liste der freigegebenen Ordner. Wählt man einen an – z.B mein “Musik”-Ordner – so … stürzt das Gerät ab – jedes Mal! Scheinbar kommt es mit der großen Menge an Dateien in wiederum einer großen Menge Unterordner (auf mehren Ebenen nach dem Schema /Interpret/Album/ ) nicht zurecht – aber so ist das Leben nun Mal – man hat halt nicht nur 50 Songs sondern vielleicht Hunderte von CDs bzw. Alben!

      Also probierte ich es mit kleineren Happen: Dann stürzte es zwar nicht ab und fand alle Songs, aber es zeigte die Unterordner nicht an, so dass alle Songs in einer einzigen langen Liste standen. Zudem waren die Titel nicht in alphabetischer Reihenfolge, sondern in scheinbar zufälliger. Mehr als unpraktisch!

      In dieser Richtung klappte letztlich nichts so recht. Also versuchte ich den zweiten Modus (UPnP Server), wozu ich die Software Twonkymedia auf meinen PC installierte. In diesem Modus wird der PC gefunden und alle Songs lassen sich nach Interpret, Album oder Playlist ordnen, oder man wählt die Ordner-Struktur des PCs als Ansicht. So macht es Spaß und ich hatte letztlich das, was ich wollte.

      Einige bleibende (kleinere) Kritikpunkte:

      • Man kann mit den Skip-Tasten von Lied zu Lied springen, aber man kann nicht damit spulen (fast forward/rewind). Diese Funktion fehlt völlig!
      • Die Fernbedienung sieht wenig robust aus und soll laut Amazon-Rezensionen schnell kaputt gehen.
      • Die Navigation durch verschiedene Menüs mittels der Back-Taste ist umständlich, man kommt manchmal nicht direkt dorthin, wohin man möchte.

      Wenn man aber bedenkt, dass manchen Geräte erheblich mehr kosten, ist das IP-dio mini für mich noch in Ordnung. Insbesondere wenn man Formate wie WAV oder auch Real Audio wiedergeben möchte, ist dieses Gerät weit vorne.

      Letztlich mag es sein, dass nach und nach alle Kritikpunkte durch Firmware-Updates beseitigt werden, welche sich das Gerät selbst aus dem Netz holt. Die Hotline ist übrigens gut erreichbar und ich sprach direkt mit einem Techniker, der sehr kompetent und hilfsbereit war.

      Mehr Infos und Rezensionen findet man z.B. bei Amazon, wohin man über den folgenden Link direkt gelangt:

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