Quecksilberbelastung durch Zahn-Amalgam und die Ausleitung des Quecksilbers

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So, seit Anfang des Jahres bin ich die letzte meiner ehemals zahlreichen Amalgam-Füllungen los.  🙂
Durch diesen Anlass habe ich mich zuletzt viel mit dieser Thematik auseinandergesetzt und recherchiert, die Ergebnisse davon möchte ich mit diesem Artikel festhalten.

Amalgam – eine Legierung aus verschiedenen Metallen, deren größter Anteil (ca. 50%)  Quecksilber ist – steht ja seit langem in Verdacht, eine Unzahl von Beschwerden auszulösen. Es ist unbestritten, dass Quecksilber hochgradig giftig sein kann, wobei man hier allerdings zwischen verschiedenen Formen bzw. Zuständen des Quecksilbers unterscheiden muss. So ist z.B. reines Quecksilber beim Verschlucken längst nicht so schädlich wie eingeatmete Quecksilberdämpfe (mit denen man es allerdings schnell zu tun hat, da das bei Raumtemperatur bereits flüssige Quecksilber ständig unsichtbaren und geruchslosen Quecksilberdampf abgibt). Besonders giftig ist z.B. Methylquecksilber (organisches Quecksilber), was dummerweise im Körper von Bakterien bei Vorhandensein von Quecksilber gebildet werden kann. Daher zählt Quecksilber insgesamt zu den giftigesten Materialien überhaupt, wobei es stets als Neurotoxin wirkt, also nicht (unmittelbar) z.B. Krebs erzeugt, sondern ein Nervengift ist.

Amalgamfüllung - hier zusätzlich mit Karies
Amalgamfüllung

Aus diesen Gründen klingt es plausibel, dass man Quecksilber nicht in den Körper einbringen sollte. Warum kam dann aber überhaupt jemand auf die idee, daraus ausgerechnet Zahnfüllungen zu machen?

Warum wird die Gefahr durch Amalgam kontrovers diskutiert?

In der Tat eignet sich Amalgam durch seine physikalischen Eigenschaften scheinbar ideal für Zahnfüllungen. Das flüssige Quecksilber wird mit anderen Metallen (Silber, Zinn, Kupfer, die allesamt ebenfalls als giftig gelten) vermischt zu der Legierung Amalgam, die erst pastös ist und daher optimal in die Füllung eingebracht werden kann und dann hart wird, wobei sich beim Erstarren die Füllung noch geringfügig ausdehnt und so optimal dicht mit dem Zahn abschließt. Zudem ist die Amalgamfüllung ausgesprochen hart und belastbar, viel mehr als Alternativen wie Kunststoff oder Zement. Und sie ist billig, was man von der Alternative Zahngold natürlich nicht sagen kann. Aus der Sicht des Zahnarztes also alles optimal!

Zu denken gibt einem allerding, wie aus allesamt als giftig – zum Teil extrem giftig – einzuschätzenden Einzelmaterialien eine Mischung entstehen soll, die selbst nicht giftig sein soll, sondern sogar so unbedenklich, dass sie für Jahre im Mund von Menschen verweilen kann. Auch stimmt es nachdenklich, dass beim Entfernen alter Füllungen das herausgebohrte Amalgam nicht einfach weggespült werden darf, sondern mittels Amalgamabscheider  aus dem Abfluss des Zahnarztes  umständlich als Sondermüll entsorgt werden muss.

In der Tat wurden Alamgamfüllungen relativ rasch nach ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert aufgrund der durch sie entstehenden Schädigungen gleich wieder verboten, Zahnärzten, die sie weiter verwendeten, wurden sogar die Lizenzen entzogen. Da sich aber mit den  billig herzustellenden und gut zu verarbeitenden Amalgamfüllungen viel Geld verdienen ließ, gab es von Beginn an einen Druck durch Industrie und Zahnarzvereinigungen, der dazu führte, dass es schon bald wieder benutzt werden durfte. Es hieß für lange Zeit, dass die giftigen Metalle im Amalgam so stabil gebunden waren, dass kein Quecksilber herausgelöst würde und so in den Körper gelangen kann.

Mittlerweile ist es jedoch nicht mehr zu leugnen, dass tatsächlich sehr wohl Quecksilber aus der Amalgamfüllung freigesetzt wird. Das Amalgam gibt ständig Quecksilberdampf ab, der vom Patienten eingeatmet wird. (Zur Erinnerung, eingeatmete Dämpfe sind besonders giftig!) Durch das Trinken heißer Getränke, durch saure Speisen oder durch nächtliches Zähneknirschen wird dieser Effekt noch erheblich gesteigert. Außerdem wird Quecksilber auch durch das Zahninnere zunächst in den Kieferknochen und von dort aus in den ganzen Körper freigesetzt. Dies wird z.B. eindrucksvoll belegt durch einen Versuch, bei dem Schafen  Amalgamfüllungen eingebaut wurden. , Das Quecksilber der Füllungen wurde radioaktiv markiert, so dass schon nach nur 30 Tagen das im Körper des Schafs verteilte Quecksilber mittels einer speziellen Bildtechnik  (Szintigramm) „fotografiert“ werden konnte. Man erkennt genau die Stellen, an denen sich das Quecksilber ablagerte (z.B. Kieferknochen, Leber, Niere, Darm,…)

Quecksilber (dunkel) aus Amalgamfüllungen sammelt sich im Körper an - hier der eines Schafs
Quecksilber (dunkel) aus Amalgamfüllungen sammelt sich im Körper an – hier am Beispiel eines Schafs

Dass also Quecksilber in den Körper gelangt, ist somit klar. Die Belastung hierbei hängt natürlich von der Anzahl der Amalgamfüllungen und der Dauer ab. Beobachtbare Symptome einer Quecksilberbelastung gibt es ebenfalls in riesiger Anzahl, wobei diese ähnlich sind wie die bei einer akuten Quecksilbervergiftung, etwa nach einem Unfall, bei dem verschüttetes Quecksilber eingeatmet wurde. Dass dennoch Amalgam noch immer nicht verboten ist, liegt einzig am gegenteiligen Interesse der Gesundheitsindustrie. Würde man eingestehen, dass Amalgam extrem schädlich ist, und dieses verbieten, wäre vermutlich ein Großteil der Bevölkerung  einen beträchtlichen Anteil der so verbreiteten chronischen Krankheiten wie Allergien, Bluthochdruck, psychische Störungen, Alzheimer, Multiple Sklerose, Krebs … los (siehe nächsten Abschnitt). Wovon soll denn dann die Pharmaindustrie noch leben??? Außerdem wäre mit einer enormen Anzahl an Schadenersatzklagen zu rechnen, die einen riesigen volkswirtschaftlichen Schaden verursachen würden. Und wenn es dadurch noch zu einer Verlängerung des durchschnittlichen Lebensalters käme, wäre unser Rentensystem vollends gesprengt…

Also: Es ist aus finanziellen Gründen nur schwer möglich, die extreme Gefahr durch Amalgam offiziell anzuerkennen!

Wie so etwas in der Praxis abläuft, zeigt der folgende Sachverhalt:

Im Jahre 1996 führte Prof. Dr. Erich Schöndorf in Frankfurt im Namen von 1500 durch Amalgam geschädigten Klägern den bisher größten Amalgamprozess Deutschlands gegen den Amalgam-Hersteller Degussa. Daher wurde die Universität Kiel mit einer  klärenden Untersuchung der Schädigung durch Amalgam beauftragt. Die Gruppe von Wissenschaftlern erarbeitete eine umfassende Studie, in der sie zum Ergebnis kam, dass Amalgam definitiv zu einer Anzahl gravierender Gesundheitsschädigungen in der Lage ist (wer es genau wissen will, google nach dem Kieler Amalgamgutachten).

Um nun dieses eindeutige Resultat zu entkräftigen, beauftragte die Gegenseite scheinbar eine Gruppe „amalgam-freundlich gesinnter“ Ärzte/Wisschenschaftler zu einer kritischen Untersuchung des vorliegenden Gutachtens, in dem sie versuchten, methodische Fehler des Gutachtens zu unterstellen und selbst – wie es an verschiedenen Stellen heißt – diverse fehlerhaften Argumente und Ergebnisse  vorbrachten. Einer der zu dieser beauftragten Gruppe gehörenden Wissenschaftler war. Dr. med. Mutter von der Universitätsklinik Freiburg, der jedoch letztlich seine Unterschrift zur Gegendarstellung verweigerte und sich davon distanzierte. Von ihm stammt die nachfolgende Äußerung:

Genauso wie beim Holzschutzmittelprozess war die chemische Industrie letztendlich angeklagt worden und die haben wohl genug Mittel, einen Rechtsprozess zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Zuerst hatte es für die Kläger zwar sehr gut ausgesehen. Das Thema war sehr stark in der Öffentlichkeit und die damalige rotgrüne Opposition wollte im Falle einer Regierungsübernahme Amalgam verbieten lassen. Aber die Amalgam-Lobbyisten konnten das Ruder herumreißen. Sie haben das Kieler Amalgamgutachten bombardiert mit einem Gegenpapier, das eine Reihe von Falschargumenten enthielt.

Dass diese keine wissenschaftliche Grundlage hatten, wurde unter anderem in einer Replik der Kieler Toxikologen belegt. Die Fehler waren aber nicht für Politiker oder Richter offensichtlich. Die Kieler Wissenschaftler wurden dann auch noch in den Medien diskreditiert und ihr Institut wurde aufs wissenschaftliche Abstellgleis gestellt. Selbst im eigenen Universitätscampus wurden sie nicht mehr gegrüßt und in der Mensa setzen sich Mitglieder anderer Fakultäten von den Kieler Toxikologen weg.

Man behandelte sie wie Aussätzige, dabei hatten sie nur die Literatur zu Amalgam zusammengetragen und herausgestellt, dass dieses Material schädlich sein kann. Seitdem gibt es keine kritischen Sendungen oder Berichte in den Medien mehr, das Thema scheint zensiert worden zu sein. Der damalige Gesundheitsminister Horst Seehofer hat zusammen mit Zahnärzteorganisationen 1997 ein Positionspapier erstellt, das Konsenspapier Amalgam, das – einfach ausgedrückt – besagt, dass Amalgam weiterhin das beste Füllmaterial ist und weiterhin als einziges Füllmaterial voll von den Krankenkassen bezahlt wird.

Der Prozess endete übrigens mit einem Vergleich, so dass die Amalgam-Industrie gerade noch mit einem blauen Auge davon kam.

Übrigens ist Amalgam nicht mehr in allen Ländern erlaubt, so wird es mittlerweile in z.B. Japan (dort schon länger), Norwegen oder Schweden nicht mehr verwendet. In Japan gibt es kaum Alzheimer oder MS…

 

Schädigungen durch Quecksilber

Quecksilber hat die unterschiedlichsten Auswirkungen auf den menschlichen Körper, wodurch es eine gigantische Anzahl unterschiedlichster Symptomen erzeugen kann. Es kann im Blut, im Bindegewebe oder in den Zellen selbst sein Unwesen treiben. So behindert es beispielsweise im Bindegewebe hochgradig den Transport von Nährstoffen oder Sauerstoff von den Blutgefäßen zu den Zellverbänden. Es stört die Kommunikation zwischen Zellen. Es kann an Stelle etwa eines Calcium-Ions an den Ionenkanälen von Zellen andocken und so die Funktion der Zelle aufheben, und noch vieles mehr.

Der Körper kann Umweltgifte auf verschiedenen Wegen selber ausscheiden, was ihm zu einem Teil auch bei Quecksilber gelingt. Da allerdings Quecksilber in der Natur kaum vorkommt, sind die evolutionär entstandenen Ausscheidungsmöglichkeiten recht begrenzt, so dass ein Großteil im Körper verbleibt – teils jahrzehntelang oder gar für immer. Was der Körper an Giften nicht loswerden kann, versucht er an Stellen zu scheiben, wo diese möglichst wenig Schaden verursachen. Dieses Quecksilber sammelt sich folglich in Depots im Körper an, wobei deren Lage sehr unterschiedlich sein kann. Durch die Affinität des Quecksilbers zu Fettgewebe, sammelt es sich bei Dicken bevorzugt im Gewebe an, weshalb diese meist unter Beschwerden der Muskeln oder Gelenke leiden. Bei dünnen Menschen sammelt es sich im fettreichen Nervensystem bzw. im Gehirn an und verursacht so hauptsächlich psychischee Probleme wie Konzentrationsschwierigkeiten, Persönlichkeitsveränderungen oder Gedächtnisschwund.

Scheinbar wird Karies durch das Vorhandensein von Amalgamfüllungen begünstigt, so dass noch mehr Füllungen erforderlich werden!

Quecksilber wird in der Schwangerschaft durch die Plazenta auf den Embryo übertragen. So wird beim erstgeborenen Kind bis zu 60% der Belastung der Mutter auf das Kind übertragen. Also selbst wenn man gar keine Amalgamfüllungen hat, kann man belastet sein und sollte über eine Ausleitung nachdenken.

Zusammenhang mit Infektionen

Von diesen direkten Symptomen abgesehen, scheint das Quecksilber Infektionen mit unterschiedlichen Erregern zu begünstigen oder regelrecht zu erzeugen. So ist der sehr verbreitete Darmpilz Candida albicans vermutlich eine Reaktion des Körpers auf das Schwermetall. Candida-Pilze scheinen nämlich in der Lage zu sein, Schwermetalle wie Quecksilber binden zu können. Obwohl Candida viele Toxine und auch Fuselalkohole erzeugt, die das Immunsystem sowie den Stoffwechsel sehr belasten, scheint der Körper die Pilze als geringeres Übel anzusehen und daher zu dulden bzw. ihnen eine Ausbreitung zu erlauben. Von daher sind die Versuche, die Candida-Pilze mittels geigneter Pilzkuren loszuwerden, meist nur vorübergehend erfolgreich. Umgekehrt verschwinden Candida meist automatisch dauerhaft, nachdem Patienten ihre Amalgamfüllungen beseitigten und das Quecksilber ausleiteten.

Auch etzliche andere verbreitete Erreger wie Borrelien, Chlamydia pneumoniae, Streptokokken,  Staphylokokken,  Viren (EBV, CMV, HIV, Herpes, Zoster-Varicella) scheinen durch das Quecksilber begünstigt zschwächt den Körper, wodurch sich Erreger ausbreiten, diese produzieren selbst wieder Toxine und schwächen den Körper weiter, wodurch andere Erreger wiederum sich ausbreiten können.

 Zusammenhang mit anderen Krankheiten

Die folgenden Beschwerden und Krankheiten scheinen in einem ursächlichen Zusammenhang mit Amalgamfüllungen zu stehen:

Nervenerkrankungen wie Alzheimer, multiple Sklerose, Lateralsklerose, Parkinson, Gedächtnisstörung, Schwindel, Depressionen, Wutanfälle, Schüchternheit bei Jugendlichen, Stottern, Lernstörungen, Legasthenie, Seh- und Hörstörungen mit Tinnitus.
Organische Erkrankungen an Nieren und Leber, im Knochenmark (Leukämie) auch in Form gutartiger und bösartiger Tumore. Jeder der untersuchten Tumore hatte einen hohen Quecksilbergehalt.
Gelenkprobleme, Rheuma, Fibromyalgie, Paradontitis, Schwitzen, Bluthochdruck …

Ausleitung von Quecksilber

Nachdem sich die Gefahren also schlimm genug anhören, stellt sich die Frage, was zu tun ist. Letztlich ist klar: das Quecksilber muss raus aus dem Körper. Das heißt also, sämtliche Amalgamfüllungen müssen entfernt werden und durch verträglichere Alternativen ersetzt werden. Das ist nicht immer einfach, da teilweise Kunsstoff bei größeren Füllungen nicht stabil genug ist oder Goldfüllungen und Implantate sehr teuer sind (und auch wieder als Metalle den Körper belasten können, wenngleich sicherlich lämgst nicht so stark wie Quecksilber). Inlays lassen sich oft nicht einsetzen, da Amalgamfüllungen oft so vorbereitet werden, dass sie nach unten im Zahn breiter werden und daher nicht herausrutschen können, wodurch sich Inlays aber nicht optimal einsetzen lassen. Man beachte weiterhin, dass oft bei Kronen darunter noch Rester alter Amalgamfüllungen belassen wurden. Auch diese müssen raus.

Ist man – so wie ich nun – die Amalgamfüllungen los, darf man mit einer Besserung des allgemeinen Befindens rechnen, da nun kein weiteres Quecksilber mehr in den Körper gelangt (abgesehen von z.B. Quecksilber aus der Nahrung, so sind etwa Fische oft quecksilberbelastet, wobei dieses Quecksilber eventuell durch Selen ganz anders gebunden ist und daher weniger gefährlich ist). Dennoch ist man nicht frei von Quecksilber, da das zuvor über Jahre aufgenommene Schwermetall sich im Körper abgelagert hat und dort Jahrzehnte überstehen kann. Es muss also über chemische Reaktionen aus dem Körper gelöst werden und so gebunden werden, dass es durch die Ausscheidungsorgane wie z.B. Leber und Galle endgültig ausgeschieden werden kann. Ein solcher Vorgang heißt Ausleitung.

Schulmdizinische Mittel

Die Ausleitung ist also überwiegend ein auch für skeptische Naturwissenschafter nachvollziehbar und durch Messungen überprüfbarer chemischer Vorgang. Ein Element, das sich gut mit Quecksilber verbindet, ist Schwefel. Schwefel findet sich in den speziell zur Quecksilberausleitung entwickelten Medikamenten DMPS und DMSA. DMPS ist tatsächlich das wohl effektivste Mittel, das auch bei akuten Vergiftungen durch Schwermetalle als gegengift verabreicht wird. Es wird meist in mehren Sitzung intravenös verabreicht. Leider löst es nicht nur Quecksilber, sondern auch viele andere Metalle wie Zink oder Kupfer, die vom Körper als Spurenelemente benötigt werden. Hierdurch entstehen diverse Nebenwirkungen, die beim oral verabreichten DMSA deulich schwächer sind.

Beide Medikamente sind leider nicht in der Lage, das Quecksilber im Gehirn zu erreichen, da das Gehirn durch die Blut-Hirn-Schranke abgetrennt ist. Die vom amerikanischen Arzt Dr. Cuttler entwickelte Methode verwendet daher zusätzlich zu diesen  Medikamenten noch Alpha-Liponsäure.

Ausleitung nach Klinghardt

Der deutsche Arzt Dr. Klinghardt, der in Amerika praktiziert, hat in jahrelanger Forschung eines der bekanntesten Ausleitungsverfahren entwickelt, das überwiegend natürliche Substanzen verwendet. Zur Ausleitung aus dem Blut und vor allem zur stabilen Bindung des Quecksilbers im Darm (wodurch eine Rosorbtion des Quecksilbers verhindet wird) benutzt er die Süßwasseralge Chlorella.

Das Quecksilber aus dem Bindegewebe wird wiederum mit Schwefel gelöst, der vor allem in Knoblauch, aber in weit stärkerem Maße noch in Bärlauch enthalten ist. Erst wenn man das Bindegewebe weitgehend vom Quecksilber befreit hat, kann es aus dem Inneren von Zellen und aus dem Gehirn entfent werden. Eine der ganz wenigen Substanzen, die dazu in der Lage ist, ist ein Stoff, der sich im frischen Koriander findet. Koriander scheint Quecksilber in großer Menge teilweise in Sekunden oder Minuten zu mobilisieren und kann auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Dies kann allerdings auch „nach hinten losgehen“: falls die Konzentration des Quecksilbers im  Bindegewebe noch nicht deutlich geringer ist als im Gehirn, kann dadurch auch anders herum Quecksilber ins Gehirn geschleust werden. Daher sollte die Ausleitung von einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Die notwendigen Tests erfolgen hierbei meist mit Mitteln der Kinesiologie (Muskeltest).

Es ist unbekannt, wie er es macht, aber er kann Quecksilber sogar aus dem Gehirn holen: Koriander
Es ist unbekannt, wie er es macht, aber er kann Quecksilber sogar aus dem Gehirn holen: Koriander

Chlorella, Bärlauch und Koriander sind in festgelegten Zyklen über Wochen oder bei schwerer Belastung über Monate bis Jahre einzunehmen.

Hepar Sulfuris

Leider kann Quecksilber nicht homöopathisch entfernt werden. Man kann es zwar mit passenden Potenzen von Mercurio mobilisieren, aber nicht binden, so dass es nur im Körper verschoben wird. Der Begründer der Homöopathie, Hahnemann, verwendete abenfalls  Schwefel. Diesen kann man mit dem homöopathichen Mittel Hepar Sulfuris in der Potenz D2 geben. Durch diese Potenz ist sichergestellt, dass genügend Schwefel enthalten ist. Das Mittel ist zwar homöopathich, die Methode somit aber nicht. Die Tabelleten riechen leicht nach faulen Eiern, wobei man feststellt, dass Personen mit Quecksilberbelastung diese deutlich lieber mögen als solche ohne. Nach erfolgreicher Ausleitung entwickelt sich dann oft von alleine eine Abneigung gegen das Mittel, so dass man selbst merkt, wann genug ausgeleitet wurde.

Kokoswasser

Kokoswasser ist die Flüssigkeit in grünen Kokosnüssen und ist  nicht zu verwechseln mit der Kokosmilch der reifen Kokosnuss. Auch hierin befinden sich schwefelhaltige Verbindungen, aber auch viele Nährstoffe und Vitamine. Es schmeckt leicht nach Kokos und wirkt erfrischend. Kaufen kann man es z.B. bei DM für derzeit 1,75 € für eine 0,33l Packung. Nicht ganz billig, zumal man es sicherlich auch eine gewisse Zeit lang nehmen muss 🙁

2 Gedanken zu „Quecksilberbelastung durch Zahn-Amalgam und die Ausleitung des Quecksilbers

  1. Danke für diesen Artikel. Ich finde ihn zwar von den Formulierungen her etwas zu tendenziös, aber die Sache, um die ich geht, scheint mir plausibel. Meine letzten 3 Zahnärzte haben mir alle (teure) Kunststofffüllungen empfohlen, und ich habe unwissentlich zugestimmt. 🙂

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