Ernährung

Die beste Lasagne der Welt – hier das Rezept

Lasagne – dieser leckere italienische Nudelauflauf… hmmm. Ich liebe Lasagne in fast allen Variationen. Jeder, der schon einmal Lasagne gegessen hat, weiß allerdings, dass sie im Detail doch recht unterschiedlich schmecken kann. Das folgende Rezept ist für eine ganz besonders leckere Lasagne, die bis jetzt wirklich jedem gemundet hat wie sonst kaum eine. Es stammt von einem alten Schulkameraden, der für gerade diese Lasagne berühmt war.

Dieses Bild zeigt zwar nicht meine Lasagne, aber so ähnlich sieht sie aus - ohne allerdings das Gemüse im Ragout
Dieses Bild ist zwar nicht meine Lasagne, aber so ähnlich sieht sie aus - ohne allerdings das Gemüse im Ragout

Also, was ist das Besondere an dieser Lasagne? Es sind zwar die meisten Standard-Zutaten drin, zusätzlich aber noch Spinat, durch den übrigens die Ragout-Füllung letztlich nicht wie üblich rot wirkt, sondern eher braun (= grün + rot). Keine Angst, ich selbst bin auch kein Super-Spinat-Fan, sie schmeckt aber eh nicht danach. Was nicht drin ist, ist Schinken. Dann gibt es noch diesen einmaligen Weinbrand-Überguss, und die leckere weiße Soße zwischen den Schichten. Also, wer gerne isst oder kocht (oder beides) – unbedingt einfach mal ausprobieren.

Das Rezept

Hier das Rezept (offiziell wie üblich für 4 Personen)

Zutaten für das Ragout

2 EL Öl
2 Zwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
500 g Gehacktes (halb und halb)
150 g tiefgefrorener Spinat
125 g Champignons
2 EL Tomatenmark
1 Bund Kräuter
125 ml Weißwein
125 ml Instantbrühe
125 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Oregano

Zutaten für die Bechamel-Soße

45 g Butter
45 g Mehl
175 ml Sahne
375ml Milch
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Muskat

250 g Lasagne – Nudeln
Parmesankäse, Weinbrand

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch (wir nehmen unser besonderes Olivenöl) anschmoren, anschließend das Gehackte anbraten. Nun folgt der Wein, die Instant-Brühe (für die ich immer das Pulver in einer Tasse mit heißem Wasser löse, kleine Klümpchen sind egal), das Tomatenmark, die Champignons (frische oder geschnittene aus der Dose) und der Spinat (wir nehmen jetzt immer tiefgefrorenen, der in so Pellets portioniert ist, die kann man auch gefroren wie sie sind in die Pfanne geben). Anschließend noch die Sahne dazu und würzen (ich nehme als Ausgangsmenge 2 Teelöffel Salz) und Kräuter (Oregano, Thymian, mal so, mal so…) hinzugeben.

Bechamel-Soße

Butter bei nicht zu großer Hitze schmelzen, nach und nach das Mehl einrühren. Am Schluss ergibt dies mehr oder weniger einen einzigen großen Klumpen, der dann mit der Milch abgelöscht wird (nach und nach hinzugießen), dann die Sahne hinein. Die Soße sollte jetzt normal dickflüssig aussehen. Anschließend nochmals etwas aufkochen, dann wird sie ohnehin noch dicker. An Gewürzen Salz, Pfeffer, und – ganz wichtig für mich! – Muskat (den wir frisch mit einer Mühle reiben). Schnittlauch noch rein, das war’s.

Auf den Nudeln steht meist, dass kein Vorkochen notwendig sei. Schmeißt man jedoch die harten Nudelplatten in die Backform, so ist die fertige Lasagne oft äußerst „bissfest“ bis hin zu stellenweise noch völlig hart und trocken. Daher lege ich die einzelnen Nudelplatten zuvor für einige Minuten in warmes Wasser (dabei die Platten etwas gegeneinander verdrehen und gelegentlich bewegen, da die Nudeln leicht aneinander kleben bleiben).

Optimal ist, wenn man mit mehreren Leuten diese Schritte – Ragout kochen, weiße Soße machen, Nudeln wässern – parallel machen kann, ansonsten würde ich erst das Ragout kochen, dann die Nudeln ins Wasser geben und danach die Bechamel-Soße zubereiten, das Ragout also solange bei kleiner Hitze stehen lassen.

Nun braucht man eine passende Form aus Keramik oder Glas, die zuvor mit etwas Butter gefettet wird. Man braucht insgesamt fünf Schichten aus Nudeln (also Anzahl der Plattern durch fünf teilen für eine Schicht). Unten rein kommen Nudeln, darüber ein Drittel der weißen Soße. Dann wieder Nudeln, dann eine Hälfte des Ragouts, wieder Nudeln, zweites Drittel der weißen Soße, Nudeln, andere Hälfte Ragout, Nudeln, und die letzte Schicht ist weiße Soße. Darüber kommt nun geriebener Parmesan (möglichst frisch, wenn man ihn mag, ruhig die ganze Oberfläche damit bedecken). Zur Krönung noch kleine Butterflöckchen darauf und zwei bis drei Eßlöffel Weinbrand.

Die Form kommt nun für 30 Minuten in den auf 175 Grad vorgeheizten Ofen. Ich nehme eine Glasform mit Deckel (verhindert Austrocknen gerade bei Umluft, es geht aber auch ohne), den ich die letzten 5 Minute abnehme , und dann noch Oberhitze einschalten, um die Oberfläche schön anzubräunen.

Dazu kann man Baguette, Salat und Rotwein servieren. Guten Appetit.

3 Gedanken zu „Die beste Lasagne der Welt – hier das Rezept

  1. hi, Dein Rezept liest sich gut und ich kann mir vorstellen das diese Lasagne gut schmeckt. Ich versuche in den nächsten Tagen das Rezept nach zukochen. Vielleicht besuchst Du mich mal auf meiner Seite, lecker ist auch meine Schnitzel- Lasagne, die Auberginen-Lasagne und vieles mehr.

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